Die Schweriner Friedensbewegung ruft zu einer Mahnwache am Marienplatz auf. Anlass sind die jüngsten militärischen Angriffe der USA gemeinsam mit Israel auf den Iran. Die Initiative spricht von einem völkerrechtswidrigen Angriff und will ein sichtbares Zeichen gegen Eskalation und eine weitere Destabilisierung der internationalen Ordnung setzen.
Die Mahnwache findet statt am:
4. März 2026, 17:00 Uhr
Marienplatz / Ecke Helenenstraße, Schwerin
Als Schwerpunkt wird der „Überfall auf den Iran“ sowie die „Zerstörung der internationalen Ordnung“ benannt. In einer Mitteilung zeigt sich die Initiative „Aufstehen“ tief erschüttert über die Ereignisse. Man habe zunächst über eine Spontankundgebung nachgedacht – ähnlich wie nach dem Angriff im Sommer 2025 –, sich dann aber entschieden, das Thema in die reguläre Mahnwache zu integrieren.
In dem Aufruf wird scharfe Kritik an westlichen Regierungschefs geäußert. Genannt werden unter anderem Friedrich Merz, Emmanuel Macron und Keir Starmer. Aus Sicht der Organisatoren werde eine Täter-Opfer-Umkehr betrieben, indem der Iran zur Einstellung von Angriffen aufgefordert werde, obwohl er selbst Ziel militärischer Operationen geworden sei.
Zudem wird betont, der Angriff habe während laufender Verhandlungen stattgefunden und untergrabe damit das Vertrauen in internationale Absprachen.





















