(stm/red/PM)
Das Jazzkollektiv MV lädt im September erstmals zu einem eigenen Festival nach Schwerin ein. Beim NODE Jazzfest treffen Musikerinnen und Musiker aus Mecklenburg-Vorpommern auf national und international bekannte Acts der aktuellen Jazzszene.
Schwerin bekommt ein neues Jazzfestival: Am 18. und 19. September 2026 lädt das Jazzkollektiv MV erstmals zum NODE Jazzfest in den Wichernsaal ein. Das teilt das Jazzkollektiv MV in einer Pressemitteilung mit.
Der Verein wurde 2025 von sieben Mecklenburger Musikerinnen und Musikern gegründet. Ziel ist es, Jazz, improvisierte Musik und interdisziplinäre Projekte in Mecklenburg-Vorpommern stärker sichtbar zu machen und die Szene besser zu vernetzen.
Mit dem NODE Jazzfest soll nun ein neuer Treffpunkt für zeitgenössischen Jazz entstehen. Das Festival versteht sich dabei nicht nur als Konzertwochenende, sondern auch als Ort für Austausch, Begegnung und neue Verbindungen innerhalb der Jazzszene des Landes.
Jazz als Knotenpunkt
Der Name „Node“ stammt aus der digitalen Netzwerktechnik. Gemeint sind Knotenpunkte, an denen Informationen zusammenlaufen und ausgetauscht werden. Genau diesen Gedanken greift das Festival auf: Musikerinnen und Musiker, Veranstalter, Kulturschaffende und Publikum sollen in Schwerin zusammenkommen.
Neben dem Konzertprogramm ist deshalb auch ein Netzwerktreffen für Kulturschaffende geplant. Dabei sollen neue Kontakte entstehen und Perspektiven für die Jazzszene in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt werden.
Von Solo bis Big Band
Das musikalische Spektrum des Festivals reicht vom intimen Solo-Konzert über Big-Band-Arrangements bis hin zur improvisierten Tanzperformance. Auf dem Programm stehen sowohl Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern als auch international bekannte Namen.
Für Freitag, 18. September, sind unter anderem Wanja Slavin mit „libelle“, das Landesjugendjazzorchester MV feat. Tini Thomsen sowie „Jazzkollektiv MV meets ad hoc“ angekündigt. Am Samstag, 19. September, folgen unter anderem Jakob Bro, Ruth Goller Skylla, Caspar Rutsch und Liam Möller sowie „Jazzkollektiv MV invites Lisa Wulff“.
Damit zeigt das Festival schon bei seiner ersten Ausgabe eine große Bandbreite dessen, was zeitgenössischer Jazz heute sein kann: ruhig, experimentell, energiegeladen, international – und zugleich fest in Mecklenburg-Vorpommern verankert.
Schweriner Musiker kehren zurück
Ein besonderer lokaler Bezug findet sich am zweiten Festivaltag: Caspar Rutsch und Liam Möller, beide gebürtige Schweriner, treten als Duo auf. Die beiden kennen sich seit Kindheitstagen, spielten unter anderem in der Big Band des Goethe-Gymnasiums und später im Landesjugendjazzorchester MV. Mittlerweile studieren sie in Köln und Hamburg.
Auch das Jazzkollektiv MV selbst ist mehrfach im Programm vertreten. Unter anderem treffen drei Mitglieder des Kollektivs auf die Bassistin Lisa Wulff, die in der deutschen Jazzszene längst einen Namen hat und unter anderem mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet wurde.
Förderung durch Musikfonds, NDR und Stadt Schwerin
Gefördert wird das Festival unter anderem durch den Musikfonds, den NDR und die Landeshauptstadt Schwerin. Veranstaltungsort ist der Wichernsaal in der Körnerstraße 7.
Für Schwerin ist das NODE Jazzfest ein neues kulturelles Angebot, das weit über ein einzelnes Konzert hinausgeht. Es soll zeigen, wie lebendig die Jazzszene in Mecklenburg-Vorpommern ist – und wie viel entstehen kann, wenn Musikerinnen und Musiker ihre Kräfte bündeln.
Das NODE Jazzfest findet am 18. und 19. September 2026 im Wichernsaal Schwerin statt. Weitere Informationen und Tickets gibt es über die Internetseite des Festivals.
















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