(red)
Zum Weltfriedenstag am 1. September ruft das Schweriner Friedensbündnis zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz auf. Beginn ist am Dienstag, 1. September 2026, um 17 Uhr.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Nein zu Kriegspolitik und Militarisierung – Ja zu Diplomatie, Frieden und Abrüstung“. Das Bündnis will nach eigenen Angaben gegen Aufrüstung, Waffenlieferungen und eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft protestieren. Stattdessen fordert es eine stärkere politische Orientierung auf Diplomatie und Verhandlungen.
Als Redner ist Reiner Braun angekündigt. Er gehört dem Vorstand des International Peace Bureau (IPB) an, einer international tätigen Friedensorganisation.
Zu den Forderungen des Schweriner Friedensbündnisses zählen unter anderem ein Stopp der Aufrüstung sowie eine Absage an die geplante Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Deutschland solle außerdem dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. Das Bündnis spricht sich zudem gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie gegen Bundeswehr-Werbung an Schulen aus.
Kritik übt die Initiative auch an der deutschen Unterstützung der Ukraine und fordert einen Stopp der Waffenlieferungen. Ebenso richtet sich die Forderung gegen Waffenexporte an Israel und weitere Staaten. Weitere Positionen beziehen sich auf Konflikte im Nahen Osten, Wirtschaftssanktionen ohne UN-Beschluss sowie den Schutz von Menschen, die den Kriegsdienst verweigern oder vor Krieg fliehen.
Begleitend zur Kundgebung soll die Unterschriftenaktion „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ fortgesetzt werden.
Die Kundgebung findet am 1. September ab 17 Uhr auf dem Schweriner Marktplatz statt. Weitere Informationen stellt das Schweriner Friedensbündnis auf seiner Internetseite bereit.















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