Für Skunki: Ein würdevoller letzter Weg statt einer anonymen Sozialbestattung

(stm) Viele Menschen in Schwerin kannten Skunki über Jahre oder Jahrzehnte. Nun ist er verstorben. Weil seine Familie bislang nicht ausfindig gemacht werden konnte, steht die Frage im Raum, wie seine Beisetzung finanziert werden kann. Freunde und Wegbegleiter möchten ihm deshalb einen persönlichen und würdevollen Abschied ermöglichen.

Skunki war für viele Menschen in Schwerin ein vertrautes Gesicht. Ein Weltenbummler, Chaot, aber stets leibevoller Zeitgenosse der über die Jahre zahlreiche Menschen kennengelernt und Freundschaften geknüpft hat. Manche kannten ihn seit wenigen Jahren, andere seit ihrer Jugend. Einer seiner langjährigen Wegbegleiter erzählt, dass er Skunki selbst 24 Jahre lang kannte. Sie verbrachten einen Teil ihrer Jugend miteinander, erlebten gute und schwierige Zeiten, lachten und weinten zusammen. Der Kontakt sei über all die Jahre nie abgerissen.

Nun ist Skunki verstorben.

Was seinen Freunden besonders schwerfällt: Bislang konnte seine Familie nicht ausfindig gemacht werden. Damit ist derzeit unklar, wer für seine Bestattung aufkommen kann. Ohne Angehörige oder andere Personen, die die Kosten übernehmen, könnte ihm eine sogenannte Sozialbestattung bevorstehen. Seine Freunde möchten das verhindern. Skunki hat mehr verdient. Es sei ein „Schweriner Original“ gewesen.

Sie wünschen sich für Skunki eine würdevolle Beisetzung mit einer persönlichen Grabstätte und einem Grabstein mit seinem Namen. Vor allem soll ein Ort entstehen, an dem seine Freunde und die vielen Menschen, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben, Abschied nehmen und später zu ihm kommen können.

Dafür wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Jeder Beitrag kann helfen. Dabei kommt es nicht darauf an, dass einzelne Menschen große Summen geben. Die Initiatoren hoffen vielmehr darauf, dass viele Menschen einen kleinen Teil beitragen und so gemeinsam die Kosten für Skunkis letzten Weg ermöglichen. Die Spenden sollen ausschließlich für seine Beisetzung und die damit verbundenen Kosten verwendet werden – insbesondere für Bestattung, Grabstätte und Grabstein. Sollte das Spendenziel nicht vollständig erreicht werden, sollen die bis dahin eingegangenen Gelder dennoch für Skunkis Beisetzung eingesetzt werden, um damit möglichst viele der anfallenden Kosten abzudecken. Sollte mehr Geld zusammenkommen als tatsächlich benötigt wird oder sich die Situation verändern, soll über die weitere Verwendung transparent informiert werden.

Es geht den Initiatoren dabei um mehr als um eine Beerdigung.

Es geht um die Möglichkeit, einem Menschen, der über viele Jahre Teil des Lebens anderer war, einen persönlichen Abschied und einen Ort der Erinnerung zu geben.

Wer Skunki kannte, kann mit einer Spende helfen. Wer selbst nichts geben kann, kann den Aufruf weiterverbreiten.

Für Skunki. Für einen würdevollen letzten Weg.

➡️ Zur Spendenaktion: GoFundMe – Für Skunki: eine würdevolle Beisetzung statt Sozialbestattung


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