(stm/red) Sie putzen Büros, Kitas und Schulen, reinigen Altenheime und sorgen dafür, dass Schwerin sauber bleibt. Jetzt sollen die Beschäftigten in der Gebäudereinigung mehr Geld bekommen.
Die IG BAU Mecklenburg fordert zwei Euro mehr pro Stunde. Der Mindestlohn in der Gebäudereinigung würde damit auf 17 Euro pro Stunde steigen. Für Beschäftigte in der Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft künftig 20,40 Euro. In Schwerin betrifft die Forderung nach Angaben der IG BAU rund 840 Beschäftigte in 32 Unternehmen.
„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel“, sagt Klaus-Peter Tiedemann, Vorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Gerade Reinigungskräfte treffe die Preisentwicklung besonders hart, weil die Löhne vergleichsweise niedrig seien.
„Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Tiedemann.
Die Gewerkschaft betont, dass es dabei nicht nur um die Reinigung von Büros geht. Auch Beschäftigte in Altenheimen, Betrieben, Kitas und Schulen sowie bei der Glas- und Fassadenreinigung sollen von den neuen Tarifregelungen profitieren.
Die Verhandlungen über die Tarifforderung sollen nach Angaben der IG BAU noch im September beginnen. Zwei Euro mehr pro Stunde: Für die Gewerkschaft ist das eine Frage der Anerkennung für eine Arbeit, die in Schwerin täglich gebraucht wird.


















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