(stm/PM Innenministerium)

„Wir können nicht ausschließen, dass von diesen lebensgefährlichen Drogenpillen noch weitere im Umlauf sind, die von Kindern und Jugendlichen, aber auch jungen Erwachsenen erst noch eingenommen werden sollen…“ sagt der Innenminister und warnt in einer Pressemitteilung vor dem hochdosierten MDMA, dass für den Tod einer 13 Jährigen verantwortlich ist.

Eine Serie von lebensgefährlichen Vorfällen nach dem Konsum illegaler Drogen hat zu einer alarmierenden Warnung des Innenministers Christian Pegel geführt. Besonders betroffen ist der Großraum Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem Konsum von „Ecstasy“ kam es zu schweren Gesundheitsstörungen, die bereits ein junges Mädchen das Leben kosteten. Zwei weitere Jugendliche schweben in akuter Lebensgefahr.

In einer aktuellen Pressemitteilung appelliert der Innenminister an die Eltern, ihre Kinder auf die akute Lebensgefahr hinzuweisen. Obwohl die große Mehrheit der Eltern bereits Vorkehrungen trifft, um ihre Kinder über die Gefahren illegaler Drogen aufzuklären, ist angesichts der aktuellen tragischen Ereignisse besondere Vorsicht geboten. Pegel betonte, dass Drogen grundsätzlich gefährlich seien, jedoch aktuell Ecstasy-Pillen im Umlauf seien, die das Leben von Jugendlichen bedrohten. Sein Wunsch ist es, weitere lebensgefährliche Verläufe zu verhindern, indem Eltern ihre Kinder über die extreme Gefährlichkeit dieser Substanzen aufklären.

Der Innenminister äußert in der Pressemitteilung seine tiefe Betroffenheit über den Verlust des 13-jährigen Mädchens und bezeichnete die Täter als skrupellose Drogendealer. Die Polizei hat vier Verdächtige in Gewahrsam genommen, während die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin im Gange sind.

Die gefährlichen „Blue Punisher“-Tabletten mit einem extrem hohen Wirkstoffgehalt stehen im Mittelpunkt der aktuellen Vorfälle. Es wird vermutet, dass sie im Großraum Neubrandenburg verbreitet werden. Weitere Fälle des Konsums und des Versuchs, diese gefährliche Droge zu erwerben, sind der Polizei bekannt geworden. Die Bevölkerung wird daher gebeten, in diesen Tagen besonders auf junge Menschen in ihrer Umgebung zu achten und bei Anzeichen von möglichem Drogenmissbrauch den Notruf zu wählen.

Die traurigen Ereignisse werfen erneut ein Schlaglicht auf das Problem des Drogenmissbrauchs in Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesregierung und die Polizei warnen konsequent vor dem Konsum illegaler Substanzen. Der aktuelle Vorfall verdeutlicht jedoch die Dringlichkeit, die Aufklärungsarbeit zu verstärken und gemeinsam gegen den Drogenmissbrauch anzukämpfen.


Weitere Informationen zu den aktuellen Fällen und zur Prävention von Drogenmissbrauch sind in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Link: https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=192271&processor=processor.sa.pressemitteilung) sowie in der Pressemitteilung der Landesregierung (Link: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/Aktuell/?id=192191&processor=processor.sa.pressemitteilung) zu


Werbung:



Werbung:





Entdecke mehr von schwerin.news

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Auch interessant: