Sieben auf einen Streich: Diese Woche wird ausgesiebt. Schwerin macht den OB Wahlzettel dicht.

(stm)

Bis vergangenen Dienstagnachmittag sind bei der Stadt die Bewerbungen für die Oberbürgermeisterwahl eingegangen – insgesamt sieben. Wer davon am Ende wirklich auf dem Stimmzettel steht, entscheidet aber erst der Gemeindewahlausschuss: Am 5. Februar wird geprüft, ob die Unterlagen vollständig sind und die Bewerbungen zugelassen werden. Erst dann wird es offiziell – und je nach Lage auch öffentlich – wer tatsächlich ins Rennen geht.

Der Termin selbst ist schon seit längerem gesetzt: Gewählt wird am 12. April 2026. Im Hintergrund läuft schon längst der Machtkampf um die Nachfolge von Dr. Rico Badenschier, der seinen Rückzug zum Jahreswechsel angekündigt hatte – unter anderem wegen der Rückkehr in seinen Beruf als Neuroradiologe und wegen zunehmender politischer Reibungen in der Stadtpolitik.

Öffentlich erklärt sind bislang mehrere Kandidaturen: Mandy Pfeifer geht als gemeinsame Kandidatin von SPD und Die Linke ins Rennen. Außerdem haben sich Sebastian Ehlers (CDU), Petra Federau (AfD) und der parteilose Gastronom Heiko Steinmüller, Dr. Aileen Wosniak (ASK), Massimo De Matteis (VOLT) und Lars Schubert (Einzelkandidat) als Bewerber genannt.

Der Reiz an der Geschichte: Bis zur Entscheidung am 5. Februar bleibt offen, ob alle Bewerbungen durchgehen. Genau das macht die Woche politisch interessant: Die Liste steht schon fest, aber die Stadt macht sie erst nach der formalen Prüfung wirklich „wahlreif“.


Entdecke mehr von schwerin.news

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

← Zurück

Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Bewertung(erforderlich)