(stm)

Der Gastronom und Stadtvertreter Heiko Steinmüller, bekannt als „Steini“, hat kürzlich schwere Vorwürfe gegen die Unabhängigen Bürger in Schwerin erhoben. Der UB Chef Manfred Strauß hält dagegen. Was da los ist lest ihr hier:
„Steini“ beschuldigt die Fraktion der Unabhängigen Bürger (UB), absichtlich Maßnahmen ergriffen zu haben, um seinen Betrieb zu schädigen, und sagt in seinem Facebook Beitrag: „aufgrund rein persönlicher Gründe haben die Unabhängigen Bürger in Schwerin beschlossen unseren Laden kaputt zu machen.“ http://www.schwerin.news hat bei den „UB“ Chef nachgefragt was dran ist.
Was schreibt Stadtvertreter und Gastronom Heiko Steinmüller?
Stadtvertreter Steinmüller zitiert den Fraktionsvorsitzenden M. Strauß mit den Worten: „Euren schönen Laden werden wir schon platt bekommen.“ Er gibt an, eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt zu haben, um herauszufinden, welche Läden vom absoluten Veranstaltungsverbot in Schwerin betroffen sind und fügt hinzu: „die Antwort könnt ihr selbst lesen.“
Die Antwort, die er erhalten hat, legt nahe, dass sein Lokal das einzige in Schwerin ist, dem alle Musikveranstaltungen verboten wurden. Er sagt dazu: „Nun haben wir den schriftlichen Bescheid bekommen, das uns als einziger Kneipe in Schwerin alle Musikveranstaltungen verboten werden.“ Den genauen Grund erwähnt „Steini“ allerdings nicht.
Steinmüller zeigt sich dennoch entschlossen, gegen diese Entscheidung vor Gericht vorzugehen und erklärt: „Natürlich werden wir uns gegen diese Willkür auf gerichtlichem Wege wehren, aber bis dahin können wir leider keine Veranstaltungen mehr anbieten.“
Absage von Musikveranstaltung
Stadtvertreter „Steini“ hebt hervor, dass sogar eine akustische Gitarrenperformance von zwei Liedermachern aus Schottland und Irland im Pub in der Mecklenburgstraße abgesagt werden musste, obwohl eine behördliche Messung bestätigte, dass sein Lokal alle geforderten Werte erfüllt. Er bekräftigt dies mit den Worten: „das obwohl bei einer behördlichen Messung festgestellt wurde, dass wir alle geforderten Werte bei Weitem erfüllen.“
Hausverbot für Mitglieder, Wählerinnen und Wähler der Unabhängigen Bürger?
Mit klaren Worten richtet sich Steinmüller an seine Gäste und warnt: „Sollte irgendjemand unserer Gäste der Meinung sein die Unabhängigen zu wählen oder gar Mitglied zu sein, so ist es natürlich sein persönliches Recht und sei ihm/ihr völlig unbenommen, aber unseren Laden betreten bitte nicht.“ Dieses Statement spiegelt den Grad der Frustration und Enttäuschung wider, den Steinmüller gegenüber der Fraktion empfindet.
Was sagen die Unabhängigen Bürger?
Wir haben daraufhin mit dem Fraktionsvorsitzenden der Unabhängigen Bürger, Manfred Strauß am Mittwochabend telefoniert. Er stellt von vornherein klar: „Wir wollen nicht, dass irgendwelche Highlight in der Gastronomie kaputt gehen. Wir wollen aber auch nicht, dass ein Stadtvertreter sich über sein Mandat Vorteile gegenüber anderen Gastronomen verschafft.“
Er habe nie gesagt, dass es Ziel sei, den Laden dicht zu machen. Strauß macht in dem Zusammenhang auf einen weiteren, für ihn wichtigen Aspekt aufmerksam.
„Es fehlen dem Scotchman verschiedenen Gutachten, zum Beispiel das Lärmschutz Gutachten und das Brandschutz Gutachten. Die Sicherheit der Gäste ist da einfach nicht gewährt.“ Wenn ein Brand ausbricht, könne sich niemand vorstellen was dann los wäre. „Derartige Gutachten, die von anderen auch verlangt werden, gehören einfach zu den Grundlager eine Event Gastronomie. Er macht die Konzerte dennoch, und verstößt damit gegen geltendes Recht.“ sagt Strauß.
Strauß erwägt, gegen die nach seiner Ansicht nach falschen Behauptungen des Stadtvertreter Heiko Steinmüller eine Unterlassungserklärung auf den Weg zu bringen. das sei ein Schritt den er bisher noch nie gegangen ist, doch hier würde Steinmüller falsche und unsachliche Behauptungen aufstellen.
Somit haben nun sowohl „Steini“ als auch der UB Chef Manfred Strauß rechtliche Konsequenzen angekündigt. Man darf gespannt sein, wohin dieser Streit zweier Kommunalpolitiker führt.
Anmerkung:
http://www.schwerin.news konnte am Mittwoch niemanden mehr bei der Pressestelle der Stadt erreichen. Wir werden aber in den kommenden Tagen bei der Pressestelle der Stadt entsprechende Dokumente und Einschätzungen einholen und darauf aufbauend weinen weiteren Beitrag veröffentlichen.
Wir bleiben an dem Thema dran. Wer Updates zu dem Thema und weitere http://www.schwerin.news nicht verpassen möchte, kann sich gerne in die Abo-Liste eintragen:

















