(stm)

Die Hyparschale in Schwerin, ein Bauwerkdes bekannten Baumeisters Ulrich Müther, steht seit Jahren im Zentrum von Diskussionen über Nutzung und Erhalt. Nachdem das China-Restaurant „Jadepalast“ im Jahr 2015 schloss und der Galerist Stephan Schrör das Gebäude 2018 übernahm, stockten Pläne zur Sanierung wegen Uneinigkeiten mit der Stadt. Diese Differenzen führten dazu, dass das markante Gebäude der Nachkriegsmoderne bisher nur seltener als wie von Schrör geplant als kultureller Veranstaltungsort genutzt werden konnte.

Erste ARTVENT – Jedermensch Ausstellung bietet Kunstschaffenden Präsentationsfläche

Mit dem „1. Artvent“ initiiert Schrör nun eine offene Kunstausstellung, die die Hyparschale wieder für die Öffentlichkeit zugänglich macht und das Gebäude in den kulturellen Fokus rückt. Die Veranstaltung am Sonntag, den 1. Dezember, lädt von 10 bis 18 Uhr zur ersten „Jedermensch“-Ausstellung ein, bei der alle Interessierten ein Kunstwerk präsentieren können. Die Vernissage findet am Samstag, den 30. November, statt und markiert den Auftakt für dieses besondere Wochenende.

Ein innovatives Format für die Schweriner Kunstszene

Dieses offene Ausstellungsformat ist eine seltene Gelegenheit, das historische Gebäude als Kunstraum zu erleben. „Schon einige interessante Positionen sind dabei, und die Resonanz ist sehr positiv“, berichtet Schrör. Das Konzept ermöglicht Kunstschaffenden aller Altersgruppen und Stilrichtungen eine Plattform und schafft eine Gemeinschaftserfahrung für Schwerinerinnen und Schweriner. Für die Teilnahme reicht eine E-Mail mit einem Foto des Kunstwerks an stephan@fresheggs.de bis zum 20. November, dorthin können Interessierte ein Foto ihres Kunstwerkes schicken, und der Galerist meldet sich dann zurück.

Kunst für alle, von allen

Der „1. Artvent“ bringt Menschen und Kunst in der Hyparschale zusammen – unabhängig von professionellem Status oder Stilrichtung. Hier treffen sich Malerei, Plastik und andere kreative Ausdrucksformen in einer offenen Atmosphäre, die Kunst für alle zugänglich macht. Die Besucherinnen und Besucher können in Gesprächen mit den Kunstschaffenden bei Glühwein ins Gespräch kommen und die Vielfalt der Werke entdecken. Ein wirklich spannendes Projekt, dass http://www.schwerin.news weiter im Blick behalten wird.


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