(stm) DIESER BEITRAG WIRD FORTLAUFEND ERGÄNZT
(letztes Update – 13. Februar, 12:33 Uhr)
Wie der Norkurier berichtet hat der tatverdächtige Milad Rahimi ausländerrechtlich eine Aufenthaltserlaubnis nach dem Aufenthaltsgesetz, unter anderem, aus humanitären Gründen, hieß es von den Behörden.
Die tödliche Auseinandersetzung am 4. Februar 2025 in der Nähe des Schweriner Schlosspark-Centers wirft weiterhin viele Fragen auf. Während Staatsanwaltschaft und Polizei intensiv ermitteln, gibt es bislang nur wenige gesicherte Informationen. schwerin.news fasst zusammen, was bekannt ist – und welche Details noch unklar bleiben.
Was wir wissen
🔹 Das Opfer: Ein 17-jähriger afghanischer Staatsbürger wurde durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt. Er soll Mitglied in einen Schweriner Sportverein gewesen sein.
🔹 Tatort & Ablauf: Die Auseinandersetzung begann im Schlosspark-Center und verlagerte sich in den Ausgangsbereich Richtung Lobedanzgang, wo der Jugendliche mit mehreren Meserstichen niedergestochen wurde.
Update: Die Tatwaffe ist noch nicht gefunden worden. (Stand, 13.02.2025)
🔹 Täter auf der Flucht: Der Tatverdächtige konnte noch vor dem Eintreffen der Polizei fliehen. Er floh in das Schlosspark Center. Eine sofortige Durchsuchung des Einkaufszentrums und des Nahbereichs blieb erfolglos. Zeugen berichten davon dass er aus den nördlichen Ausgang gelaufen sein soll.
🔹 Fahndung & Ermittlungen: Die Polizei ermittelt mit Hochdruck. Es wurde ein Hinweisportal geschatet. Eine Mordkomission eingerichtet. Es wurde sehr schnell ein Phantombild veröffentlicht. Inzwischen wurde eine öffentliche Fahndung, mit Foto des Tatverdächtigen, dem 25-jährigen Milad Rahimi eingeleitet.
Update: Der 25 Jähre stammt nach Medienangaben aus der Region Westmecklenburg.
🔹 Zeugen & Erste Hilfe: Mehrere Personen waren direkt nach der Tat vor Ort, leisteten Erste Hilfe, doch der Jugendliche verstarb trotz schneller medizinischer Versorgung.
Update: Hinweise von Zeugen, Ermittlungen im Umfeld des Opfers und die Auswertungen einer Reihe von Kameraaufnahmen, die im Center gemacht wurden, haben die Polizei die Spur des 25-jährigen Afghanen gebracht.
🔹 Staatsanwaltschaft informiert: Laut Pressemitteilung sind die Hintergründe des Streits noch nicht vollständig geklärt. Informationen werden von der Staatsanwatschaft aufgrund der aktuell laufenden Ermittlungen aktuell nicht gegeben.
Auf Anfrage nach Details hieß es am frühen Montagmorgen (10. Februar) von Seiten der Staatsanwaltschaft: …„ich darf um Verständnis dafür bitten, dass ich Ihnen zum aktuellen Zeitpunkt bereits aus ermittlungstaktischen Gründen keine weitergehende Auskünfte zu den konkreten Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen erteilen kann. … Zu Ihren Fragen bezüglich des Täters kann ich nur wiederholen, dass es nach den bisherigen Erkenntnissen vor der Tat eine verbale Auseinandersetzung zwischen den beteiligten Personen gab. Weitere Angaben können aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht gemacht werden. Gleiches gilt für die Person des Geschädigten.“

Was unklar bleibt
❌ Motiv des Täters: Warum kam es zu der tödlichen Auseinandersetzung? Hatte der Streit eine Vorgeschichte?
❌ Beziehung zwischen Täter und Opfer: Laut Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Männer vermutlich – doch in welchem Verhältnis sie zueinander standen, bleibt unklar.
❌ Tatwaffe & weitere Details zur Tat: War das Messer eine mitgeführte Waffe oder wurde es erst am Tatort ergriffen? Wurden weitere Gegenstände sichergestellt?
❌ Krimineller Hintergrund? Gibt es Hinweise auf frühere Auseinandersetzungen oder polizeibekannte Vorfälle im Umfeld des Opfers oder des mutmaßlichen Täters?
❌ Gefährlichkeit des Täters: Ist der Flüchtige bewaffnet? Besteht eine Gefahr für die Öffentlichkeit?

Wie geht es weiter?
Die Ermittlungen laufen weiter, und www.schwerin.news wird die neuesten Entwicklungen genau verfolgen. Laut Staatsanwaltschaft wird bei neuen Erkenntnissen eine weitere Mitteilung erfolgen.
Wer Hinweise zum Aufenthaltsort von Milad Rahimi hat, sollte sich umgehend bei der Polizei Schwerin melden:
📞 0385 51804800
🔗 Hinweisportal der Polizei













