(PM/verdi)
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) kündigt an, dass es in den nächsten beiden Wochen zu Warnstreiks mit spürbaren Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kommen wird. In dieser Woche liegt der Schwerpunkt auf Branchen, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind.
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst beginnen am Donnerstag, den 6. März, und Freitag, den 7. März 2025. Betroffen sind insbesondere der Gesundheitsdienst sowie der Sozial- und Erziehungsdienst, darunter Krankenhäuser (Helios Schwerin und andere) Kindertagesstätten und Rettungsdienste.
In der darauffolgenden Woche werden die Streiks dann wellenartig ausgeweitet, sodass große Teile des öffentlichen Dienstes betroffen sein werden.
Am 13. März 2025 sind zentrale landesweite Veranstaltungen in Kiel und Rostock geplant.
„Mit diesen Streiks beginnt die entscheidende Phase vor den anstehenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Es wird immer deutlicher, dass die Beschäftigten einen langen Atem haben und keinesfalls die Zeche für eine falsche finanzielle Weichenstellung zahlen werden“, so Susanne Schöttke, Landesbezirksleiterin von ver.di Nord.
Auch weitere Bereiche wie Schwimmbäder und Theater könnten bereits in dieser Woche betroffen sein.
ver.di fordert eine Entgelterhöhung von insgesamt acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro pro Monat. Zudem werden höhere Zuschläge für belastende Schichtarbeit, drei zusätzliche freie Tage sowie ein neuartiges „Meine-Zeit-Konto“ für mehr Zeitsouveränität der Beschäftigten gefordert. Die Gewerkschaft möchte damit die Attraktivität der Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst erhöhen, den Personalmangel bekämpfen und die Belastung der Beschäftigten reduzieren.
Mehr Infos auf der Website von ver.di Nord:














