Stadt will Pächter von Kaninchenwerder runter klagen.

Vorbermerkung. Dies iet eine 1:1 Wiedergabe der Pressemitteilung der LÖandeshauptstadt Schwerin. http://www.schwerin.news wird versuchen in den nächsten Tagen mit dem Pächter in Kontakt zu treten, um seine Sixcht der Dinge in Erfahrung zu bringen. Wenn Sie den entsprechenden beitrag nicht verpassen wollen abonnieren Sie http://www.schwerin.news gerne kostenfrei:

(PM/LHSN)

Nachdem der bisherige Pächter der Insel Kaninchenwerder einen von der Stadt unterbreiteten Vergleichsvorschlag zur Beendigung des Pachtvertrages abgelehnt hat, ist nun das Amtsgericht Schwerin am Zuge: Die Landeshauptstadt hat heute gegen den Pächter Räumungsklage beim Amtsgericht eingereicht.

„Natürlich hätten wir uns lieber vergleichsweise geeinigt, um die mit der neuen Hafeninfrastruktur mögliche Wiederbelebung der Insel als echtes Ausflugsziel der Schweriner und ihrer Gäste zu beschleunigen. Jedoch hat der Pächter die Beendigung des Vertrages an Bedingungen geknüpft, die für die Stadt nicht akzeptabel sind. Deshalb müssen wir jetzt den Klageweg beschreiten“, bedauert Bernd Nottebaum die Entwicklung.

Die Stadt hatte zunächst im Juni 2024 von der im Vertrag vorgesehenen Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung des seit 1.7. 2020 bestehenden Pachtvertrag Gebrauch gemacht.

Im Juli 2024 folgte dann eine außerordentliche Kündigung. Die Stadt machte dafür Pfichtverletzungen des Pächters geltend, darunter Verpflichtungen hinsichtlich der Investitionen, Naturschutz- und Umweltverstöße, ausstehende Betriebskostenzahlungen und Mängel bei der Toiletten-Bewirtschaftung.

Zudem hatte der Pächter bei Vertragsabschluss versichert, selbst jeweils von Ostern bis Oktober einen täglichen Fährverkehr zur Insel aufrechtzuerhalten und Gäste mit dem eigenen Boot zur Insel zu bringen. Ihm wurde jedoch vom Landeswasserschutzpolizeiamt untersagt, Gäste gewerblich mit seinem Boot zu transportieren.


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3 Antworten zu „Stadt will Pächter von Kaninchenwerder runter klagen.“

  1. Avatar von Was Sportpark Lankow und Kaninchenwerder gemeinsam haben? Willkür beim Umgang mit Pachtverträgen. Ein Kommentar. – schwerin.news

    […] Stadt will Pächter von Kaninchenwerder runter klagen. Umweltausschuss: Ortsbegehung mit Pächter auf Kaninchenwerder. […]

  2. Avatar von
    Anonymous

    Das Ganze stinkt zum Himmel ! Herr Kopplin hat vertraglich zugesichert, einen täglichen Fährverkehr zur Insel zu gewährleisten – was ihm später vom Landeswasserschutzpolizeiamt untersagt worden sei. Ein objektiver Hinderungsgrund, diese Bestimmung des Vertrages einhalten zu können. Der Fährverkehr hätte sicherlich mit beauftragten Dritten, die eine entsprechende Lizenz zur Personenbeförderung haben, laufen können. Muss man nur machen. 800.000 Euro Wirtschaftsförderung wurden durch die Stadt nicht in das denkmalgeschützte Gasthaus auf Kaninchenwerder gesteckt sondern in den Hafenbau umgeleitet. Somit bleibt die Seeterrasse gesperrt – laut Stadt „aus Verkehrssicherheitsgründen“. Interessante Vorgehensweise um einen unliebsamen Pächter loszuwerden. Nun buhlen Insgesamt 15 potenzielle Investoren – darunter Einzelpersonen, Vereine und Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und natürlich aus Nordrhein-Westfalen, darum sich auf der Insel eine goldenen Nase zu verdienen. Woher die tatsächlich kommen liegt im Dunkeln. Wie immer in diesen Fällen, darf es natürlich kein hiesieger sein der dort als Betreiber agieren darf. Der Filz lässt grüßen !!

  3. Avatar von
    Anonymous

    Vor dem Gesetz sind alle gleich. Mal so gedacht, nie gemacht. Bin gespannt wie schnell das Amtsgericht entscheidet. Bei einer „normalen“ Räumungsklage sind 12 Monate Bearbeitungszeit nicht überraschend, auch bei gewerblicher Nutzung. Gut Ding braucht eben Geld. schwerin.news hat sicher die Kontakte, um Zahlungen aufzudecken.

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