(stm) Vom 2. bis 6. Juni 2025 macht eine besondere Ausstellung Station in Schwerin: Unter dem Titel „In Echt?“ bringt das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte ein innovatives Ausstellungsprojekt auf den Alten Garten. In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Schwerin und der Partnerschaft für Demokratie Schwerin entsteht ein eindrucksvoller Lern- und Begegnungsraum, der besonders für junge Menschen von großer Bedeutung ist.
Im Zentrum der Ausstellung steht die virtuelle Begegnung mit Holocaust-Überlebenden. Per interaktiver Technik und Video-Installationen können Besucher:innen Gespräche mit Zeitzeug:innen erleben – so realitätsnah, als fänden sie tatsächlich im Raum statt. In einer Zeit, in der Überlebende wie Margot Friedländer immer weniger werden, ist dieses Format ein bedeutender Beitrag zur Erinnerungskultur.
„Es ist bewegend zu sehen, wie junge Menschen auf diese virtuellen Gespräche reagieren – sie stellen Fragen, hören zu, diskutieren danach im Workshop. Genau das wollen wir erreichen“, sagt Elisabeth Blumenschein von der Partnerschaft für Demokratie Schwerin.
Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schulklassen und Gruppen. Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail an:
📧 dokuzentrum-schwerin@lpb.mv-regierung.de.
Die feierliche Eröffnung findet am Montag, 2. Juni 2025, um 17:30 Uhr auf dem Alten Garten statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Initiative zeigt, wie Geschichte mit modernen Mitteln erlebbar gemacht werden kann – und wie wichtig es ist, Erinnern und Demokratiebildung in die Gegenwart zu holen.
Beim NDR gab es zu der Ausstellung einen sehr interessanten Beitrag auf den wir hier gerne verweisen wollen:














