(stm) Befürworterinnen und Befürworter eines Erhaltes des Stadtteilpark/ Spielplatzes in Lankow rufen alle Schwerinerinnen und Schweriner dazu auf, am Samstag, den 14. Juni 2025, zu um 15 Uhr in den Spielplatz-Park an der Kieler Straße (neben Penny) zu kommen. Unter dem Motto „Großer Aktionstag für alle!“ wollen Familien, Nachbarschaftsinitiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen den drohenden Verkauf des beliebten Spielplatzes setzen. Ziel ist es, den Erhalt des öffentlichen Raums zu sichern und auf die Bedeutung kinderfreundlicher Orte im Stadtteil aufmerksam zu machen.
Die Teilnehmenden erwartet ein buntes Programm mit einer Fotoaktion unter dem Motto „Unser Platz bleibt“, bei der ein großes Gruppenbild entstehen. Der Nachmittag soll zeigen, wie lebendig und vielfältig der Platz genutzt wird. Geplant sind ein gemeinsames Picknick, eine Tausch- und Umsonstbörse sowie zahlreiche Spiele- und Bewegungsaktionen für Kinder und Erwachsene – von Schach über Tischtennis bis zu Ballspielen. Auch Workshops und Mitmachaktionen gehören zum Programm. Musikalisch begleitet wird der Tag durch einen DJ, und ein Infostand des BUND Schwerin informiert über nachhaltige Energie mit Balkonkraftwerken.
Die Veranstalterinnen und Veranstalter wollen deutlich machen, dass der Spielplatz an der Kieler Straße weit mehr ist als ein Ort zum Spielen. Er ist ein sozialer Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Generationen und ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens. Der geplante Verkauf an Investoren bedroht diese gewachsene Nachbarschaftskultur. Die Initiative fordert deshalb, Kinderrechte ernst zu nehmen und öffentliche Räume zu schützen, anstatt sie wirtschaftlichen Interessen zu opfern.
„Wir zeigen, dass dieser Ort den Menschen im Stadtteil wichtig ist. Kommt in den Park und macht mit – ob beim Spielen, Musizieren oder einfach beim Zusammenkommen“, so die Organisatorinnen und Organisatoren. Kommt vorebi und nutzt mit uns gemeinsam den Spielplatz am Penny. Der Aktionstag versteht sich als öffentliches Zeichen für gelebte Teilhabe und gegen eine Stadtentwicklung, die soziale Räume verdrängt.



















