Autos statt Hunde. Hundwiese in Weststadt soll Parkhaus werden.

(fab) In Schwerin gibt es über 4000 Hundehalter. Um den Vierbeinern die Möglichkeit zu geben, sich auszutoben, hat die Stadt vor einigen Jahren sechs Hundeauslaufflächen eingerichtet. Diese sind zwar nicht eingezäunt, aber dennoch werden einige der Flächen regelmäßig genutzt.

Doch schon bald könnte eine der sechs Flächen verschwinden. Und zwar ist es von Seiten der Stadt geplant die Hundewiese in der Weststadt, gelegen zwischen dem „Ostmoderne Ensemble Lambrechtsgrund„, an einen Investor zu Verkaufen, damit dieser dort ein Parkhaus auf der Fläche errichten kann.

Kritik kommt schon jetzt von beispielsweise dem ASK Stadtvertreter, der dazu sagt: „Hundehalterinnen und Hundehalter dürfen in Schwerin eine der höchsten Hindesteuersätze zahlen. Da ist es das Mindeste, dass den Tieren eine Auslauffläche geboten wird. Dass nun noch eine wegfallen soll, ist für mich ein echtes Unding.“ Der Stadtvertreter kündigte auf facebook an, sich über die Sommerpause an eine Online Petition zum Erhalt der Hundeauslauffläche setzen zu wollen.

http://www.schwerin.news wird an dem Thema dran bleiben und berichten, sobald es dazu etwas neues gibt.


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7 Antworten zu „Autos statt Hunde. Hundwiese in Weststadt soll Parkhaus werden.“

  1. Avatar von Redaktion

    Es ist doch völlig legitim das Argument Hundewiese anzuführen. Oder sind Hundewiesen nur ein Synonym für „für Bauland freigehalten“?

  2. Avatar von
    Anonymous

    Niemand muss mit dem Auto selbst zu den Veranstaltungen fahren. Etwas weg vom direkten Ort des Geschehens parken und mit Bus, Fahrrad oder zu Fuß zur Kongresshalle. Aber diese Haltung: wenn ich nicht vor der Halle parken kann, dann komm ich nicht. Bin ich dafür.

  3. Avatar von
    Anonymous

    Es liegt doch klar auf der Hand, dass die Hundewiese in diesem Zusammenhang von der ASK-Stadtvertretung instrumentalisiert wird.
    Die Aussage, „Hundehalterinnen und Hundehalter dürfen in Schwerin eine der höchsten Hundesteuersätze zahlen“, ist irreführend.

    Laut einer aktuellen Analyse von 395 Städten mit mehr als 30.000 Einwohnern liegt Schwerin mit 108 € für den ersten Hund im unteren Mittelfeld. In mehr als 200 Städten ist die Hundesteuer höher.
    Richtig ist allerdings, dass Schwerin mit 700 € für sogenannte Kampfhunde über dem bundesweiten Durchschnitt liegt – was auf eine restriktive Haltung hindeutet. Gerade in Verbindung mit nicht eingezäunten Hundewiesen ist diese Vorsicht durchaus nachvollziehbar.

    Ich selbst habe zehn Jahre in der Weststadt gelebt und bin seit vielen Jahren Hundehalter. In dieser Zeit habe ich niemals jemanden auf der besagten Hundewiese mit einem Hund gesehen – auch ich habe sie gemieden. Die Fläche war oft mit zerbrochenen Glasflaschen übersät, wirkte ungepflegt und hatte durch den Verkehrslärm keinerlei Aufenthaltsqualität – weder für Mensch noch Tier.

  4. Avatar von
    Anonymous

    Man könnte natürlich auf alle Veranstaltungen verzichten, für deren Besucher der Platz im Parkhaus benötigt würde. Wer braucht schon Sport und Kultur?
    Jetzt mal im Ernst: Dieser läppische Versuch, noch ein paar Hundehalter zum Unterzeichnen der Petition gegen das Parkhaus zu bewegen, ist doch nun wirklich leicht zu durchschauen.

  5. Avatar von
    Anonymous

    Finde es richtig schade, wenn Hundewiesen entfernt werden. Ich mein klar wir haben genug, aber auch Hunde sollten das Recht haben einen Ort zuhaben auf dem sie nunmal ihr Ding machen. Hundewiesen sind ja praktisch wie Spielplätze für Kinder. Also warum nimmt man den Hunden sowas weg?

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