(stm) 2025 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Ein Datum, das an das Ende eines verheerenden Krieges erinnert, der über 60 Millionen Menschenleben forderte und dessen Spuren bis heute sichtbar sind. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird dieses historische Ereignis in besonderer Weise gewürdigt: Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, lädt gemeinsam mit der Akademie Schwerin e. V. zu einer Vortragsreihe unter dem Titel „80 Jahre Kriegsende in Mecklenburg – Zwischen Chaos und Neuanfang“ ein.

Nach zwei bereits sehr gut besuchten Veranstaltungen wird die Reihe nun um einen weiteren Termin ergänzt. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Zeitzeugengespräch, das den Blick auf die persönlichen Erinnerungen an die letzten Tage des Krieges richtet.

Die Schwerinerin Henny Häutling sowie die ehemaligen Soldaten Fritz Loest und Ulrich Haesener berichten von ihren Erlebnissen zwischen Front, Flucht und dem schwierigen Neuanfang. Themen wie Kriegsgefangenschaft, die Bombardierung Schwerins und das Leben in der besetzten Stadt geben einen eindrucksvollen Einblick in die damalige Zeit – jenseits der Geschichtsbücher, aus der Perspektive derer, die sie selbst erlebt haben.

Das Gespräch findet am 21. Oktober 2025 um 18 Uhr in der Kleinkantine der Werderkaserne (Walther-Rathenau-Straße 2a, 19055 Schwerin) statt. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung wird jedoch erbeten – telefonisch unter 0385 555 70 90 oder per E-Mail an sekretariat@akademie-schwerin.de.

Mit der Veranstaltung will der Volksbund nicht nur an das Kriegsende erinnern, sondern auch den Dialog zwischen den Generationen fördern. Denn die persönlichen Berichte der letzten Zeitzeugen sind ein wertvolles Stück gelebter Geschichte – und mahnen, das Erlebte nicht zu vergessen.



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