(PM/Volksbund)
Am kommenden Sonntag, dem Volkstrauertag (16. November), wird in Schwerin an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, und der Kreisverband Schwerin laden dazu zu zwei zentralen Gedenkveranstaltungen ein.
Den Auftakt bildet um 10 Uhr die traditionelle Gedenkfeier auf dem Alten Friedhof am Obotritenring. Nach der Begrüßung durch Stephan Nolte, den Vorsitzenden des Kreisverbandes Schwerin, verliest der Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, Flottillenadmiral Ulrich Reineke, das Totengedenken. Anschließend werden Kränze niedergelegt – unter anderem durch Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, der Landtagspräsidentin Birgit Hesse, der Landeshauptstadt Schwerin, der Bundeswehr sowie weiterer Institutionen und Organisationen.
Begleitet wird die Veranstaltung vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, vertreten durch die stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Margret Seemann und den Landesgeschäftsführer Philipp Schinschke.
Um 11 Uhr schließt sich im Plenarsaal des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag an. Die Gedenkrede hält auch hier Flottillenadmiral Ulrich Reineke. Für Medienvertreter ist eine Akkreditierung über das Protokoll des Landtages erforderlich.
In diesem Jahr steht der Volkstrauertag im Zeichen eines historischen Datums: Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Millionen Menschen verloren ihr Leben – durch Krieg, Vertreibung und die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Das Gedenken soll daran erinnern, welche Folgen Krieg, Hass und Menschenverachtung haben – gerade in einer Zeit, in der es immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gibt.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge versteht den Volkstrauertag deshalb nicht nur als Rückblick, sondern als Auftrag für die Gegenwart. Mit seiner Bildungs- und Jugendarbeit will der Verband vor allem junge Menschen für Frieden, Demokratie und internationale Verständigung sensibilisieren. Ziel ist, dass das Gedenken nicht stehenbleibt bei der bloßen Erinnerung an vergangenes Leid, sondern als Mahnung für eine friedliche und verantwortungsvolle Gesellschaft verstanden wird.
Weitere Informationen zum Volksbund und zu seinen Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern gibt es online unter der Adresse des Landesverbandes:
https://mecklenburg-vorpommern.volksbund.de/














