(red/stm)
Der Mann, der vor wenigen Tagen in seiner Wohnung in der Schweriner Knaudtstraße Opfer eines versuchten Raubes wurde, möchte sich öffentlich bedanken. Vor allem bei dem aufmerksamen Autofahrer, der die Situation offenbar rechtzeitig erkannte und sofort die Polizei verständigte. Aber auch bei den Einsatzkräften, die nur kurze Zeit später vor Ort waren.
„Ich bin wirklich dankbar, dass jemand hingeschaut und gehandelt hat“, erklärt der Betroffene gegenüber schwerin.news. „Und auch der Polizei gilt mein Dank. Das ging alles sehr schnell.“
Nach seinen Schilderungen begann der Vorfall völlig unerwartet. Es klingelte an seiner Wohnungstür. Als er öffnete, sollen ihn zwei Männer beiseitegeschoben haben und in die Wohnung eingedrungen sein. Dort sei es dann zu dem versuchten Raub gekommen.
Doch die Situation eskalierte offenbar nicht weiter, weil ein Zeuge aufmerksam wurde. Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Autofahrer die auffällige Situation an dem Mehrfamilienhaus und alarmierte umgehend die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten die beiden Tatverdächtigen kurz darauf noch vor Ort stellen.
Der Betroffene selbst stand nach dem Vorfall sichtbar unter dem Eindruck des Geschehens. Umso wichtiger sei es ihm nun gewesen, nicht nur über die Tat zu sprechen, sondern vor allem auch über die Menschen, die geholfen haben.
„Viele schauen heute weg. Deshalb finde ich es wichtig zu sagen, dass genau dieses Eingreifen möglicherweise Schlimmeres verhindert hat“, so der Mann weiter.
Die Polizei hatte nach dem Einsatz mitgeteilt, dass der 52-jähriger Deutscher leicht verletzt wurde. Gegen einen 26-jährigen Tatverdächtigen wurde inzwischen Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen dauern an.
Für den Betroffenen bleibt neben dem Schock vor allem eines hängen: Dass es Menschen gibt, die in entscheidenden Momenten eben doch nicht wegsehen.












Was sagen Sie dazu?