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(stm) In einer Pressemitteilung berichtet die Bürgerinitiative „Stoppt die Nordtrasse“ von ihrem Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier.

Nach Ansicht der Initiative sei die Nordumgehung nicht mehr notwendig. Auf das Argument sei der Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier nicht eingegangen. Eine Petition gegen die Nordumgehung hatte knapp 1900 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Die Stadtvertretung hatte auf ihrer vergangenen Sitzung nur knapp für eine Fortführung der Pläne gestimmt. Am 7. März traf nun die Bürgerinitiative auf den Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier. Dieser zeigte sich unbeeindruckt.

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Bildquelle: https://initiativeschwerinklimaschutz.blogspot.com/

Die Bürgerinitiative schreibt in ihrer Pressemitteilung:

Bürgermeister Badenschier (SPD) sieht keine Notwendigkeit für eine Planungsüberprüfung der Nordtrasse

„Der Neubau der Nordtrasse wurde seit ca. 25 Jahren geplant und 2014 auf Antrag von Schwerin und des Landesregierung MV in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Vor 25 Jahren gab es keine A14, keine Südring-Umgehungsstraße zwischen Görries – Lankow – bis Kirchstück zur B106 nach Wismar,  keine 4 spurige B321 zur A14 und keine ausgebaute Möwenburgstraße. Vor 25 Jahren musste der Durchgangsverkehr immer mitten durch Schwerin, was nach der starken Zunahme des Auto/LKW-Verkehrs zu unerträglichen Staus in der Schweriner Innenstadt führte. Zum damaligen Zeitpunkt war eine Planung für eine Nordtrasse zur Entlastung der Innenstadt überlegenswert.

Jetzt nach ca. 25 Jahren, und dem durchgeführten massiven Ausbau der Schweriner Verkehrsinfrastruktur ist die Frage berechtigt, ob ein weiterer Straßenausbau politisch und unter Klimaschutzgesichtspunkten gerechtfertigt ist.  Nach Analyse der Bi haben diese neue Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen den Durchgangsverkehr, und nur darum kann es gehen, schon aus der Schweriner Innenstadt abgeleitet. Die geplante Nordtrasse wird also keine weitere Entlastungen für die Innenstadt bringen können. Damit entfällt das zentrale Argument für die Planung. Für einen zukünftigen Bürgermeister sollte diese neue Ausgangslage von Interesse sein, denn wenn die Nordtrasse keine Entlastung mehr bringen kann, dann bleibt nur die Zerstörung der bisher intakten Natur mit einem Moor, die Vernichtung von wertvollen Ackerboden, die Zerschneidung der dörflichen Umgebung in Wickendorf und Carshöhe übrig.

Das Gespräch mit der Bi und den von uns vorgetragenen Argumenten hat leider zu keinem neuen Nachdenken von Bürgermeister Badenschier geführt. Er unterstützt keine Überprüfung der alten Planung. Wir bedauern und kritisieren diese Haltung ausdrücklich.“

Der Pressemitteilung hat die Bürgerinitiative mehrere Grafiken beigefügt um das Argument, dass die Nordtrasse eine Entlastung bringen würde widerlegen sollen. Die Datei kann hier eingesehen werden.


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