(stm)

Das Konzept der „Sozialen Verteidigung“ wurde in den turbulenten 60er- und 70er-Jahren ins Leben gerufen. Die Idee war, den Krieg und militärische Maßnahmen abzulehnen und stattdessen nach alternativen Lösungen für Konflikte zu suchen. Anstatt das Territorium zu verteidigen, lag der Fokus darauf, die Strukturen unserer Gesellschaft gegen feindliche Angriffe anderer Länder zu schützen. Soweit die Theorie. Doch was steckt hinter diesem Konzept? Dem soll am Mittwochabend in einem Workshop auf die Spur gegangen werden.

2023 – und immer noch so viele Kriege auf der Welt. Im Krieg droht neben menschlichem Leid auch die Zerstörung unserer ökologischen Lebensgrundlagen.

„Immer mehr Forderungen nach Aufrüstung und Waffenlieferungen – fühlt sich diese Gewaltspirale für dich auch ohnmächtig an?“ fragen die Veranstalter, die am Mittwoch zu einem besonderen Workshop einladen. Im Workshop geht es um das Konzept der Sozialen Verteidigung, mit dem wir uns ohne Waffengewalt gegen militärische Übergriffe wehren sowie Strukturen der Zivilgesellschaft beschützen können – und dafür braucht es viel Mut.

Mit Dr. Christine Schweitzer vom Bund für Soziale Verteidigung beleuchten die Veranstalter – auch anhand von Beispielen aus der Geschichte – die Funktionsweise Sozialer Verteidigung. Die Auseinandersetzung mit solchen Friedenskonzepten fördert das Nachhaltigkeitsziel zur Sicherung friedlicher Gesellschaften.


Infos zum Konzept zur „Sozialen Verteidigung“: https://www.soziale-verteidigung.de/

Mi. 15. November 2023,

18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Komplex Schwerin, Pfaffenstraße 4, 19055, Schwerin


Hintergrund:

„Ohnmacht, Wut und Mut -Ein gutes Leben für alle“, das ist in diesem Jahr das Motto von „weltwechsel“, eine der größten Veranstaltungsreihen von Mecklenburg-Vorpommern. Auch in Schwerin und Umgebung finden mehrere Veranstaltungen statt. Die Veranstaltungen und Angebote sind in den meisten Fällen kostenfrei. Das vollständige Programm der „weltwechsel Aktionswochen“ kann hier abgerufen werden.


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