(stm) Nachdem sich die Fraktion aus FDP und Unabhängige Bürger aufgelöst hat, müssen das Mitglied der Stadtvertretung Anita Gröger und Einzelstadtvertreter Heiko Steinmüller um ihre Plätze in den Fachausschüssen der Stadt bangen.
Sowohl die Unabhängigen Bürger als auch die FDP haben nach Aussage des Büro der Stadtvertretung bereits die Gründung von Zählergemeinschaften angemeldet. Die UB haben dadurch als dann größte Zählergruppe einen Anspruch auf einen Platz in den Fachausschüssen und Werksausschüssen. Die ASK und der Einzelstadtvertreter Heiko Steinmüller müssen hingegen um die sicher geglaubten Posten bangen.
Da nun die FDP eine Zählergemeinschaft mit zwei Personen angemeldet hat, aber nur ein Platz zur Verfügung steht, muss auf allen Plätzen, auf denen ask Anita Gröger /Steinmüller Personen besetzen, an denen aber auch die FDP Interesse zeigt, nun durch Losglück entschieden werden.
So schreibt es die Kommunalverfassung vor. Die ASK-Stadtvertreterin Anita Gröger nimmt es sportlich: „Es ist zwar ärgerlich, aber das ist Demokratie, das nehmen wir so hin.“
Die Auslosung um die Plätze wird voraussichtlich auf der Stadtvertretersitzung am 16. September stattfinden. Bis dahin bleiben die bereits vergebenen Posten gültig. So wurde Heiko Steinmüller im Hauptausschuss und im Kulturausschuss platziert. Und der ASK-Stadtvertreterin Gröger gelang es gar, zweite Stellvertreterin des Finanzausschusses zu werden. Auch in allen anderen Ausschüssen gelang es Steinmüller und der ASK, fachkundige Personen zu benennen.
Das Losglück wird nun im September entscheiden, wie viele der Plätze an die FDP gehen müssen. Sollten sich ASK, Steinmüller oder die FDP hingegen noch anderen Gruppen oder Fraktionen anschließen, sich im Vorfeld einigen, könnte das anstehende Losverfahren doch noch umgangen werden. Doch danach sieht es derzeit nicht aus.
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