Nach tödlicher Explosion in Schwerin: Kein Hinweis auf technischen Defekt

(stm/red)

Nach der Explosion und dem anschließenden Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Schweriner Innenstadt gibt es bislang keinen Hinweis auf einen technischen Defekt als Ursache. Das teilte die Staatsanwaltschaft Schwerin mit. Warum es zu der Explosion kam, ist weiterhin unklar. Wegen der laufenden Ermittlungen machte die Staatsanwaltschaft dazu zunächst keine weiteren Angaben.

Bei dem Feuer am vergangenen Donnerstag war ein Mann ums Leben gekommen. Wer der Tote ist, steht nach Angaben der Ermittler noch nicht fest. Die Identität soll durch eine Obduktion geklärt werden. Sollte dies nicht möglich sein, könnte auch eine DNA-Untersuchung erforderlich werden.

Die Explosion ereignete sich in einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Das Feuer breitete sich anschließend in dem Gebäude aus. Eine weitere Person musste aus einer höher gelegenen Wohnung mit einer Drehleiter der Feuerwehr gerettet werden. Sie kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Elf Menschen können derzeit nicht zurück

Das Mehrfamilienhaus mit insgesamt sechs Wohnungen ist nach Angaben der Stadt derzeit nicht bewohnbar. Einsturzgefahr besteht demnach zwar nicht, die Wohnungen können aber vorerst nicht genutzt werden.

Betroffen sind insgesamt elf Mieter. Sie kamen nach Angaben der Stadt bei Verwandten und Bekannten unter.

Wie es zu der Explosion kommen konnte, bleibt damit weiterhin offen. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft laufen.


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