(stm)
Schwerin rüstet sich für ein neues Kapitel im Möbelhandel: In aktuellen Planungsunterlagen wird die Ansiedlung eines großflächigen Möbelfachmarktes der Marke Höffner geprüft. In unmittelbarer Nähe zu einem bestehenden Fachgeschäft.
Ambitionierte Planung im Zuge städtebaulicher Entwicklungen
Die städtebauliche Wirkungsanalyse zum geplanten Vorhaben am Sieben-Seen-Center zeigt, dass mit dem neuen Einrichtungshaus Höffner eine Verkaufsfläche von rund 30.000 m² vorgesehen ist. Ergänzt wird dieses Konzept durch den bestehenden Sconto mit ca. 10.000 m² Verkaufsfläche. Beide Projekte sollen an der Grabenstraße/Ellerried – realsiert werden. So steht es jedenfalls in einer entsprechenden Wirkundgstudie. Sconto steht, aber verträgt sich dies mit einem weiteren Markt?
Wirtschaftliche Chancen und Herausforderungen von Sconto und Höfner geprüft
Eine umfassende Analyse aus der städtebaulichen Wirkungsstudie befasste sich intensiv mit den potenziellen Umsatzumverteilungen, die ein solches Vorhaben im regionalen Einzugsgebiet auslösen könnte. Dabei wird ein realitätsnaher „worst case“-Ansatz verfolgt, der auch mögliche negative Effekte – wie eine Verschiebung der Kaufkraft aus zentralen Versorgungsbereichen – in den Blick nimmt. Zwar weist der Bericht (unten verlinkt) darauf hin, dass eine großflächige Ansiedlung zu strukturellen Veränderungen im Einzelhandelsumfeld führen kann, doch überwiegen nach Ansicht der Stadt die positiven Effekte.
Die Beschlussvorlage der Stadtvertretung Schwerin wird aktuell in den Fachausschüssen beraten und soll auf der März Sitzung der Stadtvertretung fallen.



















