(stm) Am 8. März, dem internationalen Frauentag, versammelten sich in Schwerin in der Spitze bis zu 500 Menschen, um für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung zu demonstrieren. Die Demonstration, die am Nachmittag auf dem Marktplatz begann, setzte ein starkes Zeichen für Frauenrechte und gesellschaftliche Teilhabe.
Unter dem Motto „Feminismus ist für alle da!“ forderten die Teilnehmenden mehr Sichtbarkeit für feministische Themen und ein entschiedenes Vorgehen gegen strukturelle Benachteiligung. Plakate, Sprechchöre und Redebeiträge machten deutlich: Feminismus betrifft alle und ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Vielfältige Beteiligung und klare Botschaften
Die Demonstration war der Höhepunkt der Feministischen Woche in Schwerin, die mit zahlreichen Veranstaltungen bereits im Vorfeld auf das Thema aufmerksam gemacht hatte. Organisationen wie das FLINTA*-Kollektiv Schwerin, Eine Welt e.V. und die Lokale Agenda Westmecklenburg beteiligten sich aktiv und boten Informationsstände sowie Diskussionsrunden an.
Besonders im Fokus standen Forderungen nach besserem Schutz vor Gewalt, gleicher Bezahlung und einer gerechteren Verteilung von Care-Arbeit. Viele Rednerinnen betonten, dass der Kampf für Frauenrechte nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern eng mit sozialen und wirtschaftlichen Fragen verknüpft ist. Feminismus sei keine reine Frauensache, auch Männer seien dazu aufgerufen ihre priviligierte Situation zu nutzen um auf Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung aufmerksam zu machen.




Mehr als nur ein symbolischer Protest
Die Veranstalterinnen machten deutlich, dass die Anliegen des feministischen Kampftags nicht mit dem 8. März enden, sondern eine kontinuierliche Auseinandersetzung erfordern.
Auch in Schwerin wird der Kampf für Gleichberechtigung weitergeführt. Die hohe Beteiligung an der Demonstration zeigt, dass feministische Themen in der Stadtgesellschaft präsent sind und breite Unterstützung erfahren.











17 Antworten zu „Mehrere hundert Menschen demonstrieren beim feministischen Kampftag in Schwerin“
Wird doch ständig kolportiert, Frauen müssen doppelt so gut sein. Blödsinn. Aber Frau Schwesig ist viel besser als ihr Ziehvater. Sie ist Herrn Sellering in den Rücken gefallen. Ihr Erfolg? Die AfD ist erstarkt.
Kann sie es nicht besser, wird sie Stutenbissig.
Ich habe jahrelang unter der Führung einer Geschäftsführerin gearbeitet. Die hat massiv diskriminiert. Zu alt, zu ausländisch und zu religiös. Wo sind Frauen da so viel besser?
Typische linksextremistische Demo bei schönem Wetter. In der DDR hatten wir weitgehende Frauenrechte, welche mit der Übernahme abgeschafft wurden. Der unsägliche §218 StGB ist ein Beispiel dafür. Na wenigstens hat die kommunistische Landesregierung den 8. März zum Feiertag gemacht.
Kampftag ist doch sehr martialisch. Kampf gegen wen? Jede die nicht angenommen wird, fühlt sich gleich diskriminiert. Zu den Frauen kommen noch etliche Gefühlsgeschlechter. Fachliche und menschliche Qualifikation werden diskriminiert, wenn ein Mann sie mitbringt. Ist viel besser.