(stm)

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) setzte die Tarifverhandlungen mit der EDEKA Nord Service- und Logistikgesellschaft mbH am Standort Lüttow-Valluhn fort. Die Arbeitgeberseite bot am heutigen Vormittag den 03. Dezember 2025 (Mittwoch) als Fortsetzungstermin an, welcher nun vereinbart ist.

Am 27.11.2025 wurde die Früh- und Spätschicht vollschichtig bestreikt, wodurch erheblich die Logistikabläufe für die norddeutschen Edeka-Lebensmittelmärkte gestört wurden. Die Auswirkungen sind mindestens noch bis in die kommende Woche spürbar.

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft verzichtet bis zum 03. Dezember auf weitere Arbeitsniederlegungen, in der Erwartung eines einigungsfähigen Angebotes am Ende der Verhandlungen.“, so Thomas Ebeling, der ver.di-Verhandlungsführer. 

Ebeling weiter: „Die Belegschaft hat mit den punktuellen Arbeitsniederlegungen deutlich gemacht, dass sie Bewegung am Verhandlungstisch erwartet.“

Mit rund 800 Beschäftigten stellt das dreischichtige Zentrallager der EDEKA-Gruppe in Lüttow-Valluhn zu großen Teilen die Lebensmittelversorgung in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sicher.

ver.di Nord fordert Entgeltsteigerungen von monatlich 200 € über alle Entgeltgruppen bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Dies entspricht auf Basis der tariflichen Ecklohngruppe eine Steigerung von 7,0%. Die Friedenspflicht endete bereits am 31.10.2025.

Die Arbeitgeberseite hat bisher Einkommenssteigerungen von 120 Euro in drei Schritten über 24 Monate Laufzeit angeboten.


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