(stm/red)
Mehr als sieben von zehn Abgeordneten des Landtags Mecklenburg-Vorpommern haben ein Studium abgeschlossen. Das geht aus einer Auswertung der juristischen Lernplattform Jurafuchs hervor, die die akademischen Lebensläufe von rund 1.900 Abgeordneten aller deutschen Landesparlamente untersucht hat.
Für Mecklenburg-Vorpommern liegt die Akademikerquote demnach bei 72,2 Prozent. Den höchsten Anteil weist die Fraktion Die Linke mit 77,8 Prozent auf. Bei der AfD haben 61,5 Prozent der Abgeordneten ein Studium abgeschlossen.
Besonders häufig tauchen in den Lebensläufen der Abgeordneten die beiden Universitäten des Landes auf. 17 Parlamentarier haben an der Universität Rostock studiert, 13 an der Universität Greifswald. Mit deutlichem Abstand folgt die Humboldt-Universität zu Berlin, die von drei Abgeordneten besucht wurde.
Auch bei den Studienfächern zeigt sich ein klares Bild. Am häufigsten vertreten sind Rechtswissenschaften: Neun Abgeordnete haben Jura studiert. Das entspricht etwa einem Sechstel der Parlamentarier mit Studium. Dahinter folgen Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften mit jeweils sechs Abgeordneten.
Bundesweit haben nach Angaben von Jurafuchs 70,9 Prozent der insgesamt 1.898 untersuchten Landtagsabgeordneten ein Studium abgeschlossen. Die höchsten Akademikerquoten weisen Berlin mit 85,5 Prozent und Hamburg mit 82,6 Prozent auf. Am niedrigsten liegen Bremen und Sachsen-Anhalt mit jeweils 59,8 Prozent.
Die Universität Hamburg ist bundesweit der häufigste Studienort der Landespolitiker. Insgesamt 73 amtierende Abgeordnete haben dort studiert. Dahinter folgen die Freie Universität Berlin mit 55 und die Humboldt-Universität zu Berlin mit 53 Abgeordneten.
Für die Untersuchung wurden nach Angaben von Jurafuchs vor allem die offiziellen Biografien der Abgeordneten ausgewertet. Fehlende Angaben wurden durch weitere öffentlich zugängliche Quellen ergänzt.















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