Motoröl nicht vergessen: DEKRA Schwerin warnt vor teuren Motorschäden

(PM/DEKRA)

Viele Autofahrer achten regelmäßig auf den Tankfüllstand – den Motorölstand hingegen kontrollieren viele deutlich seltener. Dabei kann genau das im schlimmsten Fall zu einem teuren Motorschaden führen. Darauf weist die DEKRA-Niederlassung in Schwerin hin.

Nach Angaben von DEKRA sollte der Ölstand bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor mindestens alle 1.000 Kilometer sowie vor längeren Fahrten überprüft werden.

„Ohne Motoröl läuft im Verbrennungsmotor nichts“, erklärt Thomas Rehe, Leiter der DEKRA-Niederlassung Schwerin. Das Öl schmiert die beweglichen Bauteile, reduziert den Verschleiß, unterstützt die Kühlung und sorgt dafür, dass der Motor zuverlässig arbeitet.

Warnleuchten ernst nehmen

Besonders wichtig ist ein schneller Blick auf die Kontrollleuchten im Cockpit:

  • Rote Öldruck-Warnleuchte: Sofort anhalten, Motor ausschalten und nicht weiterfahren. Ein zu niedriger Öldruck kann innerhalb kurzer Zeit zu schweren Motorschäden führen.
  • Gelbe Ölstand-Warnleuchte: Den Ölstand möglichst zeitnah kontrollieren und bei Bedarf Motoröl nachfüllen.

So wird der Ölstand richtig geprüft

Für eine korrekte Messung sollte das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche stehen. Der Motor sollte betriebswarm sein und nach dem Abstellen ein bis zwei Minuten ruhen, bevor der Ölstand kontrolliert wird.

Liegt der Ölstand unter der Mindestmarkierung, muss Öl nachgefüllt werden. Dabei empfiehlt DEKRA, schrittweise vorzugehen – zunächst etwa einen Viertelliter einfüllen und anschließend erneut messen.

Doch auch ein zu hoher Ölstand kann Probleme verursachen. In diesem Fall sollte das Fahrzeug in einer Werkstatt überprüft werden, da unter anderem Schäden am Motor oder an der Abgasreinigung drohen können.

Ölwechsel nicht hinauszögern

Ebenso wichtig ist es, die vom Hersteller vorgeschriebenen Ölwechselintervalle einzuhalten. Mit zunehmender Laufzeit verliert Motoröl seine Schmierfähigkeit, wodurch Verschleiß und Ablagerungen im Motor entstehen können.

Beim Nachfüllen sollte außerdem ausschließlich Motoröl verwendet werden, das für den jeweiligen Fahrzeugtyp vom Hersteller freigegeben ist. Informationen dazu finden sich in der Betriebsanleitung oder können in einer Fachwerkstatt erfragt werden.


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