(red)
Schwerin. Eine der spannenderen Fragen dieser Jahre steht heute Abend im Raum: Was, wenn immer weiteres Wachstum keine Option mehr ist? Von 18 bis 20 Uhr diskutiert der Theologe und Philosoph Dr. Bruno Kern im Agendabüro in der Severinstraße 28 darüber, wie ein gutes Leben ohne das Wachstumsparadigma aussehen kann.
Der Abend mit dem Titel „Zusammen Zukunft gestalten“ gehört zur Veranstaltungsreihe weltwechsel 2026 und wird von der Lokalen Agenda Westmecklenburg ausgerichtet, einer Plattform für Menschen, die Aktionen im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele in der Region umsetzen.
Kern, Autor mehrerer Bücher zu Deindustrialisierung und Klimawandel, zeigt auf, warum das Wachstumsparadigma an seine Grenzen stößt und welche gesellschaftlichen Veränderungen daraus folgen. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Wie können wir gut miteinander leben, wenn Klimakrise und knapper werdende Ressourcen unsere Gesellschaft verändern? Und: Müssen wir unser Verständnis von Wachstum neu denken – und wenn ja, wie kann das gerecht gelingen?
Dazu gehört für Kern die Frage nach der Solidarität: Welche Formen brauchen wir – in der Nachbarschaft, in unserer Gesellschaft, weltweit? Angekündigt ist ein Abend über die Chancen eines nachhaltigen und solidarischen Zusammenlebens.
Und ausdrücklich: Auch Skeptikerinnen und Skeptiker sind eingeladen. Wer Wirtschaftswachstum für die Grundlage von Wohlstand und Arbeitsplätzen hält oder Postwachstums-Ideen für weltfremd – hier lässt sich die These direkt an ihrem Urheber prüfen. Der Abend ist als Diskussion angelegt, Widerspruch ist willkommen.
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Quelle: weltwechsel-Programmheft 2026 (Eine Welt Landesnetzwerk MV, weltwechsel.de). Beitragsbild: KI-generierte Illustration.
Lesen Sie dazu auch gerne: Förderpreis Eine Welt MV 2026 bei der weltwechsel-Eröffnung in Schwerin














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