(stm/ Kommentar) Der „neue“ Wärmeplan für Schwerin: Viel Geld für heiße Luft?
Die Strategie für den Wärmeplan für Schwerin liegt auf dem Tisch, von der Firma Elbing & Volgmann – einer Firma aus Berlin und Rostock. Am 20. März wurde er im Ausschuss Umwelt Odrnung Gesundheit vorgelegt. Ziel: bis 2035 klimaneutral heizen – zu Gunsten des geld beutel der Stadt Schwerin und aller die drin Leben…
Aber was hat das gekostet? Und was bringt’s am Ende? Schwerin ist chronisch pleite, da klingt es erstmal utopisch dass „Experten“ beauftragt werden, nach langfristigen Einsparpotenzialen zu suchen. Die Frage liegt auf der Hand: Taugt das Ding, das jetzt in Gremien, Fachausschüssen und politischen Runden diskutiert wird, als mehr als nur ein Staubfänger zu sein? Die kommunale Wärmeplanung – ein Planungsdokument, viele offene Fragen. (Dokument unten verlinkt).
Die Firma hat Erfahrung, keine Frage: Rostock (209.920 Einwohner), Leipzig (616.093 Einwohner), Neubrandenburg (63.989 Einwohner) – über eine Million Leute haben sie schon ge- und verplant. In Schwerin soll das von März 2025 bis Februar 2026 laufen: Daten sammeln, checken, was geht, Ziele setzen, Strategie entwerfen, aufschreiben, Bürgers einbeziehen. Mit einem „Digitalen Zwilling“ wollen sie rausfinden, wo Wärme herkommt, verloren geht. Daten sollen Stadt und Stadtwerke Schwerin (SWS) liefern. Schwerin hat 98.000 (plus x) Einwohner, 63 Prozent hängen an SWS-Fernwärme, Ziel sind 80 Prozent mit Öko-Energie. Förderung vom Bund ist beantragt, aber nicht sicher.
Was das gekostet hat, kosten wird? Genaue Zahlen fehlen, aber andere Städte geben Anhaltspunkte: Für 100.000 Einwohner kalkuliert man grob 120.000 bis 150.000 Euro. Schwerin liegt darunter, also vielleicht 100.000 Euro plus/minus. Für eine Stadt, die ständig am Limit kratzt, ist das ein Batzen Geld. Und der Nutzen? Elbing & Volgmann kann was, siehe Rostock mit Biogas oder Leipzig mit großem Netz.
Aber Schwerin hat kaum Kohle – also keine Kohle… , Daten sind nicht komplett da, und die Förderung wackelt. Der Plan hat leere Stellen, viel Fachkram, Bürger kommen spät dran – wirkt wie was, das die Verwaltung rauszieht, wenn’s ihr passt.
Ohne Geld und Infos bleibt’s ein Traum. Oder doch nicht? Wenn alle mitziehen, könnte Schwerin was reißen. Aber so? Zweifel bleiben. Schwerin.news bleibt dran.
Hier kann das Dokument eingesehen werden. Viel heiße Luft um nichts, oder was meinen Sie?












7 Antworten zu „Der „neue“ Wärmeplan für Schwerin: Viel Geld für heiße Luft oder lohnt sich die Investition?“
Keinerlei Analyse, nur ominösen Gemurmel im Artikel. Aber nach den bisherigen Kommentaren scheint dass ja bei der Zielgruppe super anzukommen.
An die Redaktion: die Spitze der Stadtwerke (weil so bezahlt) weiß nichts von der Energiequelle und den Netzverlusten? Der Beitrag ist wohl falsch. Sollten nicht eher Fachkräfte eingestellt sein? Oder sind die Fachkräfte der Stadt eher Fachpflaumen? Rohrbruch im OB Zimmer (Fiktion) und der beauftragt einen Experten? Hol einen Handwerker!!! Der verdient sein Geld.
Frag Greta. Luisa geht auch. Die Stadt und die Stadtwerke haben keine eigene Expertise?
„Ziel: bis 2035 klimaneutral heizen – zu Gunsten des geld beutel der Stadt Schwerin und aller die drin Leben…“
Mehr als buntes Papier kommt doch für die Stadt nicht raus. Die Dienstleister werden gut bezahlt, greifen auf die ihnen bekannten Quellen zurück, schreiben Schwerin drüber und bekommen das Honorar. Und wieder ein Arbeitskreis. Die Stadt braucht ein Klogutachten für fehlende öffentliche Toilette, irgend ein Leit(d)bild 2030 für Schwerin, ein Fahrradkonzept bis 2030.
„…wollen sie rausfinden, wo Wärme herkommt, verloren geht.“ „63 Prozent hängen an SWS-Fernwärme, Ziel sind 80 Prozent mit Öko-Energie“ Weitere teure Zwangsanschlüsse in der Stadt, Öko-Energie? Dann ist alles gut. Klimanotstand haben wir ja auch noch. Im Stadthaus auch.
Genau das sind die Auswirkungen der Habeckschen Umweltgesetzgebung der GRÜNEN. Teuer ineffizient und völlig sinnlos angesichts der Eintwicklungen um Deutschland herum. Die Niederlande werden Atomkraftwerke bauen und Nordstream 1 + 2 werden alsbald wieder Gas aus Russland, Dank der USA liefern. Die Masse der wertschöpfenden Industrie in Deutschland gehört amerikanischen Großkonzernen und die brauchen Energie. Dort wird Profit gemacht mit deutscher, weltbekannter Wertarbeit. Black Rock-Merz hat das zu organisieren und wird sich seine Weisungen von Trump alsbald beim unterschreiben der Kanzlerakte, wie all die Kanzler vor ihm, dort abholen. Aber in Schwerin torpedieren die GRÜNEN mit aller Macht ein Holzkraftwerk und natürlich den Autobahnzubringer zur A14 von der Nordumgehung ganz zu schweigen. So soll weitere Industrie verhindert werden um das „System“ zu bekämpfen. Anders ist diese Handlungsweise nicht zu verstehen. Der Weltkonzern Isomed baut trotzdem weiter aus und schafft 1000 Arbeitsplätze. Nestle wird sicherlich auch bald folgen. Somit sprudeln dann die Gewerbesteuern. Man solte das große Ganze sehen um das klein klein in Schwerin zu erkennen.