(stm) jahrelang hatte die Waldorfschule versucht sich das Gelände auf dem ehemaligen Stadion Paulshöhe zu sichern. Viele politische Hinterzimmergespräche und mehrere Stadtvertreterbeschlüsse später steht fest. Die „Freie“ Waldorfschule wird auf der Paulshöhe kein Schulgebäude errichten. Stattdessen hat sich die Waldorfschule nun ein anderes Gelände genauer angesehen. Die Wadehänge in Neumühle.
Waldorfschule plant Vergrößerung der Kapazität auf bis zu 600 Schülern.
Die Waldorfschule, die aktuell von 412 Schülerinnen und Schülern besucht wird, plant langfristig eine Kapazitätserweiterung auf 600 Schüler bis zum Jahr 2034. Geplant ist demnach eine zweizügige Schule mit kleineren Klassen und berufungspädagogischen Ansätzen, die Kindern eine moderne, ganzheitliche Ausbildung ermöglichen soll.
Das neue Schulgelände soll auch Raum für einen Hort, eine Kindertagesstätte sowie einen Schulsportplatz bieten. Letzterersoll in enger Kooperation mit dem Neumühler SV e.V. entwickelt werden und könnte auch für sportliche Aktivitäten der umliegenden Gemeinden zur Verfügung stehen. Die Lage des Grundstücks punktet nach Angaben der Stadt durch eine gute Anbindung an den ÖPNV und einer zentralen Lage im Wohngebiet Neumühle.
Stadt will Gelände „an Hand geben“
Die Waldorfschule plant eine umfassende Investition in den neuen Campus. Die geplanten Baukosten belaufen sich schätzungsweise auf 15 bis 20 Millionen Euro, je nach finalem Ausstattungsstandard. Die Finanzierung soll dabei über mehrere Kanäle erfolgen: Eigenmittel der Waldorfvereinigung, Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie potenzielle Drittmittel von Stiftungen udn privaten Spendern.
Durch die aktuell in den Fachgremien zur Beratung vorgelegte Beschlussvorlage soll die Anhangabe beschlossen werden. Dies soll der Waldorfschule die Möglichkeit geben, die Planungen zu konkretisieren und weitere Schritt ehin zu einem Bebauungsplan zu gehen.
Kommentar:
Die Wadehänge in Neumühle? Das Grundstück war vor einigen Wochen in den Blickpunkt geraten, als die SPD beantragte dort eine Unterkunft für Geflüchtete zu errichten. Der Plan wurde von der Mehrheit der Stadtvertretung gestoppt.
Nun also Schule statt Geflüchtete. Man darf zurecht gespannt sein, ob diejenigen, die sich aufgrund der angeblich miesen Infrastruktur gegen 200 Geflüchtete auf dem selben Gelände ausgesprochen haben, dies nun auch bei den bis zu 600 Schülerinnen und Schülern tun. Wenn nicht, sollte man in Neumühle mal über einen Rassismus Beauftragten oder mehr politische Bildungsarbeit nachdenken.












2 Antworten zu „Schule statt Flüchtlinge. Waldorfschule will in Neumühle Schule bauen.“
Sehr geehrter Herr Anonymus,
ich kann Ihren Hass auf die Bewohner von Neumühle leider nicht nachvollziehen. Sie kritisieren hier ständig, verdrehen Fakten (z.B. Sportplatz ja/ Ausländer nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, andere Gemeinden haben ebenfalls Zuschüsse für den Bau neuer Sportstätten erhalten, ohne dass hier der Bau eines Asylheims verknüpft war). Auch wollen nicht alle Neumühler den Bau eines zweiten Sportplatzes, dies ist mit weiterem Lärm, Unbefugten Parken im Grünstreifen etc. verbunden – dies sind schon Einschränkungen. Wir haben uns nicht ein Haus im Grünen gesucht, um Lärm wie in der Stadt zu haben etc. Dafür zahlen wir bis zur Rente Kredite ab – ich bin dadurch kein Reicher wie Sie und andere uns Neumühler bezeichnen. – im Gegenteil. Auch sind wir nicht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, aber in einem Einfamilienhaus-Gebiet kann man nicht eine Großunterkunft für Flüchtlinge planen. Integration hat damit nichts zu tun. Wir haben direkte Nachbarn, welche Syrier sind und zum Straßenfest kommen. Integration ist, kleine Gruppen zu bilden, damit diese auch umgesetzt werden kann. Es ist schade, dass Sie sich nicht zu erkennen geben und unter anonymen Namen schreiben, zumal Sie uns Neumühler kritisieren, dies zeugt von wenig Zivilcourage.
Hochachtungsvoll
Warum eigentlich entweder oder? Das ist doch reines Treten nach unten.
Mann kann dochauch beides machen.