(stm/red)
Nach der Schule nicht lange fackeln, sondern direkt anpacken, etwas Eigenes auf die Beine stellen und verändern: Genau hier öffnet sich jetzt in Schwerin eine Riesenchance. geld ist nett, macht aber die Gesellschaft nicht fett..
An der Grundschule John Brinckman in der Weststadt läuft seit drei Jahren ein Projekt, das zeigt, was geht, wenn man einfach macht. Aus einem alten Gelände entsteht auf 3.000 Quadratmetern ein Ort, an dem Schulkinder Gemüse anbauen, kochen und Umwelt- und Artenschutz direkt in der Praxis erleben.
Damit diese Macher-Energie weitergeht, gibt es jetzt die Zusage der Stadt: Der Weg ist frei für eine feste Stelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr. Wer nicht im Büro versauern, sondern draußen Verantwortung übernehmen und Kindern Wissen fürs Leben mitgeben will, hat hier das ideale Sprungbrett. Menschen die das „Öko-Jahr“ machen werden geldmäßig nicht reich – aber menschlich reich, weil sie etwas vor Ort tun.
Eine Chance: Raus aus der grauen Theorie, rein in die Praxis
Gesucht wird ein Kopf mit Ideen und Händen zum Anpacken. Wer dieses freiwillige Jahr nutzen möchte, um echte Spuren im Stadtteil zu hinterlassen, schickt seine Bewerbung mit Lebenslauf und kurzem Schreiben per E-Mail an die Schule unter brinckman-schwerin@schule-mv.de mit dem Betreff „FÖJ Schulgarten“.
Hier soll was voran gehen
Dass hier nicht gekleckert, sondern geklotzt wird, sieht man auf dem gesamten Areal. Mit digitalen Mikroskopen der Stadtwerke wird das schuleigene Forscherlabor ausgebaut, während eine neue Tröpfchenbewässerung die Beete an heißen Sommertagen schützt. Für Bewegung sorgt ein mobiler Klettergarten der Bürgerstiftung, und durch eine erfolgreiche Spendenaktion entsteht derzeit eine Freilichtbühne für Konzerte, Theater und Nachbarschaftsfeste. Und ja- man baut auch Kontakte aus.
Die Tür ist offen – wer durchgeht, kann vor Ort sofort etwas verändern














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