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Wie lassen sich Gräber insektenfreundlich und trotzdem ansprechend gestalten? Darum geht es am Mittwoch, 21. Oktober, bei einem Vortrag in der Naturschutzstation Schwerin.
Friedhöfe sind Orte der Erinnerung und des Abschieds. Gleichzeitig können sie wertvolle Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sein. Wie sich diese Möglichkeiten nutzen lassen, zeigt ein Vortrag in der Naturschutzstation Schwerin.
Unter dem Titel „Lebensraum Friedhof – Orte der Vielfalt“ spricht Katja Burmeister vom Landschaftspflegeverband Sternberger Endmoränengebiet e.V. über eine naturnahe Gestaltung von Friedhöfen. Sie leitet das Projekt „Insektenfreundliche Friedhöfe“ und stellt Maßnahmen vor, mit denen sich neue Lebensräume schaffen lassen. Dazu gehören insektenfreundliche Blühwiesen, Sandarien, heimische Hecken und Nisthilfen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Grabgestaltung. Welche Pflanzen sind für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten besonders wertvoll? Wie lässt sich ein Grab abwechslungsreich und zugleich pflegeleicht bepflanzen? Und welche heimischen Pflanzen eignen sich dafür?
Der Vortrag soll praktische Anregungen geben und zeigen, dass auch kleine Grabflächen einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten können. Eine naturnahe Gestaltung muss dabei nicht bedeuten, dass ein Grab ungepflegt wirkt.
Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 17:30 Uhr und dauert bis 18:30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Naturschutzstation Schwerin, Am Strand 9. Alle Interessierten sind willkommen.
Wer den Besuch mit weiteren Angeboten verbinden möchte, kann bereits vorher vorbeischauen: Von 16 bis 17 Uhr findet eine Pilzberatung statt, bei der mitgebrachte Pilze fachkundig eingeschätzt werden. Die neue Ausstellung „Alles im Fluss!? Wasser in der Krise“ ist ab 13 Uhr geöffnet und kann bis 18:30 Uhr besucht werden.
Weitere Informationen gibt es unter bund-mv.de/naturschutzstation.
Symbolfoto: Pexels. Kostenlose Nutzung gemäß Lizenz: pexels.com/license.
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(red)
















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