(red) Vor 70 Jahren schlugen sowjetische Truppen den Aufstand in Ungarn nieder. Am Samstag, 7. November, spricht Ronny Heidenreich vom Bundesarchiv im Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin darüber, wie die DDR-Staatssicherheit auf die Ereignisse reagierte. Der Vortrag trägt den Titel „Echos aus Ungarn. Der Aufstand 1956 und sein Widerhall im Norden der DDR“.
Was 1956 geschah
Seit dem 4. November 1956 schlugen sowjetische Truppen die begonnene Revolution in Ungarn nieder und erklärten die demokratische Übergangsregierung für abgesetzt. Es dauerte Wochen, bis der Aufstand endgültig zusammenbrach. Der Traum von Freiheit endete blutig.
Der Aufstand erschütterte die ganze Welt. Im sowjetischen Machtbereich wurden die Vorgänge aufmerksam beobachtet. Sie lehrten die Herrschenden das Fürchten, nicht nur in der DDR. Ostdeutschland hatte 1953 mit dem Volksaufstand vom 17. Juni eine eigene Erfahrung damit gemacht, wie schnell eine Bevölkerung sich gegen die SED stellen konnte.
Worum es im Vortrag geht
Heidenreich nimmt die Ereignisse von damals in den Blick und die Reaktionen der Staatssicherheit im Norden der Republik. Wie beobachtete das Ministerium für Staatssicherheit die Lage in Ungarn? Was notierte es über die Stimmung in der Bevölkerung, über Erwartungen, Ängste, über mögliche Folgen für die eigene Herrschaft? Die Stasi-Akten geben darauf Antworten, die lange unter Verschluss lagen.
Der Vortrag findet am Samstag, 7. November 2026, im Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin statt.



















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