Montag – Kundgebung auf dem Markt geplant: Schweriner Friedensbündnis erinnert an Überfall auf die Sowjetunion

(stm/red)

Am Montag, 22. Juni 2026, lädt das Schweriner Friedensbündnis um 17 Uhr zu einer Kundgebung auf den Schweriner Markt ein. Anlass ist der 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.

Unter dem Motto „Wir gedenken der Opfer des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion vor 85 Jahren“ will das Bündnis an die Millionen Toten und die Zerstörungen erinnern, die der Krieg im Osten Europas hinterlassen hat. Auf dem Flyer heißt es unter anderem: „Wir schauen hin, wir vergessen nicht.“

Zugleich verbindet das Bündnis das Gedenken mit aktuellen politischen Forderungen. So wendet es sich gegen den Aufbau eines „Feindbildes Russland“ und erklärt: „Russland ist nicht unser Feind.“ Gefordert werden diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine, eine neue europäische Friedensordnung, die Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen aller Länder sowie Abrüstung und Rüstungskontrolle.

Das Schweriner Friedensbündnis ist nach eigenen Angaben Mitglied im Aktionsbündnis Schwerin für Frieden und im Friedensbündnis Norddeutschland. Die Kundgebung beginnt am Montag um 17 Uhr auf dem Markt in Schwerin.


Entdecke mehr von schwerin.news

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

3 Antworten zu „Montag – Kundgebung auf dem Markt geplant: Schweriner Friedensbündnis erinnert an Überfall auf die Sowjetunion“

  1. Avatar von Redaktion

    Wir ordnen gerne ein. Doch an dieser Stelle wurde lediglich geschrieben, wann, wer, wo, warum.

    Eine tiefergehende „Einordnung“ bedarf es an der Stelle nicht.

  2. Avatar von
    Anonymous

    Dem stimme ich zu hier fehlt eine deutlich kritischere Einordnung dieser Demo, da sich leider bei solchen Demos doch immer sehr gerne Schwurbler verschiedenster Gruppen unter die Menschen mischen.
    Ja es gibt viele die ehrlichen Frieden wollen und auch sicherlich auch die, die Hilfe für einem Frieden nicht in Waffenlieferungen sondern ausschließlich in der Diplomatie suchen da kann man durchaus mehrere Meinungen haben das ist nun mal Demokratie. Nur leider sind darunter viel zu viele Menschen die Stumpf vom Kreml gesteuerter Propaganda nachplappern was teilweise soweit geht das sie der Ukraine komplett ihr Existenzrecht absprechen nur damit dann ein erzwungener unterdrückerischer Frieden herrscht.

  3. Avatar von
    Anonymous

    Schade, dass Schwerin News den Mobitext des Friedensbündnisses nicht kritisch einordnet. Von einem Medium mit anspruchsvollem Journalismus hätte ich eine hinterfragende Perspektive erwartet.

www.schwerin.news arbeitet ehrenamtlich. Spenden herzlich willkommen.

← Zurück

Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Bewertung(erforderlich)