Koloniale Spuren und globale Partnerschaften: Schwerin als Auftaktsort für entwicklungspolitische Radtour

(stm/red)

Die entwicklungspolitische Radtour „ZusammenBewegen“ macht im September Station in Schwerin und bringt zum Auftakt ein vielfältiges Programm in die Landeshauptstadt. Die Veranstaltungen am Montag, den 7. September, und Dienstag, den 8. September 2026, richten sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Los geht es am Montag um 14:00 Uhr im Café Tisch in der Wittenburger Straße 16 mit einem offenen Ankommen und Begrüßungskaffee. Um 15:00 Uhr startet dort ein dekolonialer Stadtrundgang. Die Eine-Welt-Promotorin Alexandra Pencov und Valérie Kengne Mboubou vom Bündnis Decolonize Schwerin führen zu ausgewählten Stationen im Stadtbild. Dabei beleuchten sie, welche Spuren der Kolonialismus bis heute in unserem Denken und im öffentlichen Raum hinterlassen hat, und diskutieren Handlungsoptionen für die Gegenwart.

Am Abend ab 18:00 Uhr lädt das Internationale Haus Schwerin am Ziegenmarkt 4 zu einer Dialogveranstaltung ein. Nach kurzen Impulsen von Jörn Mothes und Ranice Dulce Trapp sind alle Anwesenden eingeladen, über globale Partnerschaften auf Augenhöhe, Klimaschutz und eine zukunftsfähige Wirtschaft zu sprechen.

Am Dienstagmorgen erfolgt um 10:00 Uhr am Schweriner Schloss die offizielle Eröffnung der Radtour. Neben Grußworten aus der Kommunalpolitik und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung begleitet eine Fahrradgruppe einer Schweriner Grundschule die Teilnehmenden auf den ersten Kilometern aus der Stadt heraus in Richtung Parchim.


Hier kann das vollständige und umfangreiche Programm der Tour eingesehen und heruntergeladen werden:


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