(stm | Sport | Politk)
Der Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier hat in einem Schreiben seinen Vorwurf zu einem unkooperativen Verhalten der SG Dynamo Schwerin erneuert. Der Vorwurf wurde als Antwort auf eine Anfrage von Lothar Gajek, Mitglied der Stadtvertretung Schwerin, ersichtlich.
In einem Artikel des SVZ mit dem Titel „Kritik am Rasen im Sportpark Lankow – NOFV-Staffelleiter Kuchel: ‚Solch einen Fußballplatz habe ich noch nicht erlebt’“ wurde die mangelnde Qualität des Rasens im Sportpark Lankow thematisiert. darauf aufbauen stellte der Einzelstadtvertreter der Grünen die Anfrage zur Spielsituation der SG Dynamo.
Im kern der Anfrage stand die Tatsache, dass die SG Dynamo Schwerin im nächsten Jahr der einzige Oberligaverein der Landeshauptstadt sein wird. Daher stellte Lothar Gajek dem Oberbürgermeister in seinem Schreiben einige Fragen, um Lösungen zu finden. Er erkundigte sich nach der Nutzungsvereinbarung des Sportparks Lankow zwischen der Stadt Schwerin und dem FC Mecklenburg Schwerin. Des Weiteren wollte er wissen, welche Möglichkeiten bestehen, damit die SG Dynamo Schwerin ihre Heimspiele dauerhaft in einem angemessenen Rahmen austragen kann, beispielsweise in der jetzigen Heimstätte des FC Mecklenburg Schwerin. In dem „großen Stadion“.
FCM ist und bleibt trotz Abstieg Platzhirsch – bis ins Jahr 2042
In seiner Antwort erläuterte Dr. Rico Badenschier die Nutzungsvereinbarung des Sportparks Lankow zwischen der Stadt Schwerin und dem FC Mecklenburg Schwerin. Demnach hat der FCM mit der Stadt einen Überlassungsvertrag abgeschlossen, der eine Laufzeit von 30 Jahren bis zum 31. August 2042 hat. Ein Teil der Sportflächen wurde dem FCM kostenlos zur Nutzung und Eigenbewirtschaftung überlassen, während der Verein für den Rest der Flächen als Bewirtschafter fungiert. Den genauen Vertragsinhalt kann in der, wie der OB es nennt, Drucksache 00391/2015 nachgelesen werden.
Badenschier: SGD zeigt keine „Kooperationsfähigkeit“
Hinsichtlich der Möglichkeiten für die SG Dynamo Schwerin, ihre Heimspiele dauerhaft in einem angemessenen Rahmen auszutragen, wies der Oberbürgermeister darauf hin, dass der derzeit genutzte Rasenplatz im Sportpark Lankow den Vorgaben des Norddeutschen Fußballverbandes (NOFV) entspricht. In der kommenden Saison soll die Nutzung des Platzes gemäß den Vorgaben des SDS weiter reduziert werden, so teilt es der OB mit, um erneute Überbelastung zu vermeiden.
Dr. Rico Badenschier machte jedoch auch deutlich, dass die Zusammenarbeit mit der SG Dynamo Schwerin von deren Kooperationsfähigkeit abhängt. Er verwies auf unsachgemäße Benutzung des Kunstrasenplatzes und aggressive Reaktionen gegenüber Sportfreunden anderer Vereine seitens einiger Spieler und Fans der SGD. Aufgrund dieser Vorfälle hegt der Oberbürgermeister Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit.
In der Stellungnahme heißt es vom Oberbürgermeister wörtlich: „Eine Nutzung anderer Sportflächen im SP Lankow hängt auch von der Kooperationsfähigkeit der SG Dynamo ab. Zum Beispiel die unsachgemäße Benutzung des Kunstrasenplatzes I und die Uneinsichtigkeit und aggressive Reaktion gegenüber Sportfreunden anderer Vereine durch Sportler und Fans der SGD lassen mich an einer solchen Zusammenarbeit jedoch zweifeln“
SG Dynamo sieht sich benachteiligt
Die SG Dynamo hat in der Vergangenheit auf die Vorwürfe reagiert gehabt und einen völlig anderen Blick auf das Thema ermöglicht. Den Beitrag dazu verlinken wir an dieser Stelle:
Obwohl der Oberbürgermeister auf die Anfrage reagiert hat, bleibt die Frage nach einer langfristigen Lösung für den einzigen verbliebenen Oberligisten der Landeshauptstadt vorerst offen. Nachdem die SG Dynamo vor einem Jahr ihrer Heim und Traditionssportstätte, wie es einige sagen „beraubt“ wurde,
Es bleibt abzuwarten, wie die Stadt Schwerin und die SG Dynamo Schwerin auf diese Herausforderungen reagieren werden und ob eine kooperative Lösung gefunden werden kann, um dem Verein eine dauerhafte und angemessene Spielstätte, die dem einzigen Oberligaverein würdig ist, zu ermöglichen.











