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Reichsbürger, Gegendemo und Versammlungen hielten Polizei auf Trab

(Polizeimeldung)

Am heutigen Samstag wurden in Schwerin vier Versammlungen durchgeführt.

Die erste Versammlung, an der zeitweise bis zu 600 Personen teilnahmen, begann um 12:00 Uhr auf dem Alten Garten. Ab 16:30 Uhr führten sie einen Aufzug durch die Werdervorstadt und die Schelfstadt durch.

Eine zweite Versammlung startete ebenfalls um 12:00 Uhr in der Schloßstraße. Die Teilnehmer führten nach einer Kundgebung einen Aufzug bis zum Markt durch, an dem in der Spitze 250 Personen beteiligt waren.

Die dritte Versammlung fand ab 13:00 Uhr vor der Staatskanzlei statt und zählte 25 Teilnehmer.

Gegen 16:00 Uhr sicherte die Polizei eine vierte Versammlung ab. Nach Schätzungen der Polizei nahmen daran 185 Personen teil. Auch diese führten einen Aufzug durch die Werdervorstadt und die Schelfstadt durch.

Im Bereich der Aufzugsstrecken in der Werdervorstadt und der Schelfstadt kam es zu kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen.

Die Polizeiinspektion Schwerin begleitete das Versammlungsgeschehen mit etwa 120 eigenen sowie unterstützenden Einsatzkräften des Landesbereitschaftspolizeiamts Mecklenburg-Vorpommern und weiterer Dienststellen.

In einem Fall leiteten die Einsatzkräfte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Am Rande einer Versammlung kam es im Rahmen von Verkehrsmaßnahmen zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch eine Passantin. Die eingesetzten Beamten wurden dabei nicht verletzt.

Die Erstellung der vorliegenden Pressemitteilung erfolgte auf Basis der um 19:40 Uhr vorliegenden Erkenntnisse.

http://www.schwerin.news war kurz live vor Ort:

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6 Antworten zu „Reichsbürger, Gegendemo und Versammlungen hielten Polizei auf Trab“

  1. Avatar von dudingka01
    dudingka01

    Ich bin mittags bis 15 Uhr ebenfalls zweimal durch die Werderstr. gefahren und völlig ungehindert am Alten Garten an der Demo vorbei. Woher sollte ich wissen, dass eine Stunde später die Werderstr. gesperrt sein würde? Und meinen Einwand als „meckern“ zu bezeichnen, trifft die Sache nicht. Ich habe darauf hingewiesen, dass solche Sperrungen vorher angezeigt werden sollten. Und nun finito comedia – Sie wollen offenbar nicht verstehen.

  2. Avatar von
    Anonymous

    Die Demo wurde doch hier schon erwähnt und im Nordkurier und NDR ebenfalls angekündigt. Hätte man sich drauf einstellen können auch als Schwerbehinderterter. Außerdem war die Werderstraße nur für den Aufzug gesperrt. Bin an Samstag 2 mal durch die Werderstraße gefahren. Da war alles frei. Also einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber meckern geht immer.

  3. Avatar von
    Anonymous

    Dr. Allwissen im bestbezahlten NGO-Einsatz auf dem Markt.

  4. Avatar von dudingka01
    dudingka01

    83 Jahre, Schwerbeschädigt, Kennzeichen G, Rollator und von Schelfwerder bis zum Goldenen Saal? Dazu – ohne das zu wissen? Also sehr sehr lange Zeit für den Gang einzuplanen? Sicher hätte sich eine Möglichkeit finden lassen – aber dazu hätte ich es wissen müssen. Und das macht meinen Ärger! Mit freundlichen Grüßen von einem (in Ihren Augen) „unnormalen“ Menschen.

  5. Avatar von
    Anonymous

    Keine Ahnung wie du ausgesehen haben musst, aber jeder normale Mensch konnte die Demos zu Fuß passieren. Nur während des Aufmarschs waren die Straßen gesperrt, da hätte man auch zu Fuß zum Golden Saal gehen können.

  6. Avatar von dudingka01
    dudingka01

    Ich hatte Besuch aus Hamburg, der seinen Zug verpasste, weil wir nicht zum Bahnhof (so kurzzeitig waren die Sperrungen nicht) durchkamen- und meine Konzertkarte ist verfallen, weil die Polizei mich nicht durchließ (das Konzert war im Goldenen Saal). Da es offenbar keine Störungen gab, finde ich das ziemlich überzogen – v.a. da es keine Vorankündigung für die Sperrungen gab.

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