Nach Wohnhausbrand in der Feldstadt: Gebäude standsicher – Wohnungen vorerst nicht nutzbar

(stm/red)

Nach dem schweren Wohnhausbrand am Donnerstag in der Schweriner Feldstadt gibt die Stadt Entwarnung: Das beschädigte Eckgebäude an der Brunnenstraße 21/Ecke Seestraße ist nach Einschätzung der Bauaufsicht nicht einsturzgefährdet. Die Standsicherheit des Hauses sei nach der Untersuchung der Brandschäden weiterhin gegeben, teilte die Stadt am Freitag mit.

Allerdings besteht weiterhin eine Gefahr durch herabfallende Gebäudeteile. Betroffen sind vor allem beschädigte Fenster, Glaselemente sowie teilweise komplette Fensterelemente auf der Straßen- und Hofseite. Zum Schutz von Passanten wurde straßenseitig bereits ein Bauzaun errichtet.

Die Bewohner dürfen ihre Wohnungen derzeit dennoch nicht betreten. Grund dafür sind unter anderem mögliche Verunreinigungen durch Brandgase. Erst nach Abschluss der polizeilichen Beweissicherung und der Untersuchungen zur Brandursache sollen die Türen im Erdgeschoss provisorisch verschlossen werden.

Von den Folgen des Brandes sind insgesamt sechs Wohnungen betroffen. Elf Mieterinnen und Mieter können aktuell nicht in ihre Wohnungen zurück und sind nach Angaben der Stadt zunächst bei Angehörigen oder Bekannten untergekommen.

Die Wohnungsgesellschaft Schwerin mbH (WGS) hat Unterstützung angeboten und will bei Bedarf bei der Suche nach Ersatzwohnraum helfen.

Die Ursache des Feuers ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen von Polizei und Brandursachenermittlern. Der Brand war am Donnerstagvormittag nach einer Explosion in dem Wohnhaus ausgebrochen. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren über Stunden vor Ort.


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