(stm/red)
Mit einer Kundgebung und Mahnwache auf dem Schweriner Marktplatz hat das Schweriner Friedensbündnis am Donnerstag an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert. Nach Schätzungen nahmen über den Gesamtverlauf rund 200 Menschen an der Gedenkveranstaltung teil.
81 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf die beiden japanischen Städte erinnerten die Teilnehmer an die Opfer und mahnten vor den bis heute bestehenden Gefahren atomarer Aufrüstung. Viele der Anwesenden waren – wie vom Friedensbündnis im Vorfeld angeregt – in weißer Kleidung erschienen und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Frieden und Erinnerung.
In Redebeiträgen forderte das Bündnis unter anderem einen Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag, den Verzicht auf die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in Deutschland sowie eine stärkere Ausrichtung der Außenpolitik auf Diplomatie und Abrüstung. Zudem sprachen sich die Veranstalter gegen eine weitere nukleare Aufrüstung aus und warben für internationale Rüstungskontrolle.
Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima am 6. August und Nagasaki am 9. August 1945 gelten bis heute als die einzigen Einsätze von Atomwaffen in einem Krieg. Hunderttausende Menschen starben unmittelbar oder in den folgenden Monaten und Jahren an den Folgen der Explosionen und der radioaktiven Strahlung.
www.schwerin.news war bei der Veranstaltung vor Ort und übertrug die Kundgebung live auf Facebook. Den Redebeitrag des Friedensaktiven Helge Wolff kann hier eingesehen werden:

















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