Schlagstock und Messer sichergestellt: Waffenkontrolle am Schweriner Hauptbahnhof

Am Schweriner Hauptbahnhof haben Waffenbehörde, Kommunaler Ordnungsdienst und Bundespolizei am Samstag gemeinsam kontrolliert. Im Mittelpunkt stand das Waffenführungsverbot an Bahnhöfen, insbesondere das Verbot, Messer mitzuführen. Bei den Kontrollen wurden Personen gezielt angesprochen und überprüft.

Dabei stellten die Einsatzkräfte zwei Verstöße fest. Ein 38-jähriger Deutscher hatte einen Teleskopschlagstock in seiner Jackentasche. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Der Schlagstock wurde sichergestellt. Bei einem 24-jährigen Deutschen fanden die Kontrolleure ein Einhandmesser in der Bauchtasche. Auch dieses wurde sichergestellt.

Außerdem geriet ein 47-Jähriger in die Kontrolle, nach dem die Staatsanwaltschaft Schwerin im Zusammenhang mit einem Verfahren wegen Computerbetrugs suchte. Hintergrund war eine angeordnete Einziehung von Vermögen. Der Mann hatte allerdings nicht genügend Bargeld bei sich, sodass vor Ort kein Geld sichergestellt werden konnte. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er weiterreisen.

Die beteiligten Behörden zeigten sich mit dem Verlauf der Kontrolle zufrieden. Ordnungsdezernent Silvio Horn kündigte an, die Zusammenarbeit von Waffenbehörde, Kommunalem Ordnungsdienst und Bundespolizei fortzusetzen. Gemeinsame Kontrollen sollen auch künftig stattfinden.


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