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(stm/red)
Seit dem 2. Juli gibt es sie, die offene Anlaufstelle für junge Menschen bei der Berufswahl: jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr in der Agentur für Arbeit. Auf Anfrage des Stadtvertreters Henning Foerster hat die Stadt jetzt die ersten Zahlen vorgelegt. Sie sind klein – und sie lassen die wichtigste Frage offen.
Donnerstags, ohne Termin
Vor Ort sitzen jeweils eine Person aus der Berufsberatung und eine aus dem U25-Team des Jobcenters. Anonym geht, wer möchte. Das städtische Projekt „Just“, die Kammern und das Schulamt sind in dieser Zeit telefonisch erreichbar, das Jugendamt wird bei Bedarf digital oder telefonisch zu gemeinsamen Fallbesprechungen dazugeholt.
Die Zahlen
Achtzehn Jugendliche haben das Angebot bislang genutzt. In elf Fällen gab es gemeinsame Fallbesprechungen. Vierzehn Fälle wurden abgeschlossen oder gingen in die reguläre Betreuung von Jobcenter und Berufsberatung über. Erfasst wird alles in einem Monitoring.
Was fehlt
Wie viele der Achtzehn am Ende in Ausbildung, Arbeit oder Schule gelandet sind, sagt die Antwort nicht. Dabei ist genau das die Zahl, an der sich eine Jugendberufsagentur messen lassen muss. Immerhin stehen die Ziele im Papier: Hilfsangebote vernetzen, Betreuungslücken schließen, Hemmschwellen gegenüber Behörden abbauen. Der Übergang von der Schule in den Beruf bleibt der zweite Schwerpunkt, abgestimmt im Arbeitsbündnis „Übergang Schule Beruf“.
Nach drei Monaten und einem Nachmittag pro Woche ist das Angebot noch klein. Der nächste Schritt wäre, die Vermittlungszahlen zu liefern – dann wüsste die Stadtvertretung, was die Anlaufstelle wirklich bringt.
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(red)
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